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In eigener Sache: Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Wichtiges gehört? Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Neues gesehen? Haben Sie einen interessanten Vorschlag?
Lassen Sie es die Bürger rund um den Neumarkt wissen. Sie freuen sich.
Informationen an: Fax: 02 41/5 15 22 44 e-Mail: Klaus.Wittkamp@t-online.de
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Übersicht September
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Weniger Haufen auf den Alleen (Zeitung AN) Ein Sofa für die "O-Allee" (Zeitung AWO) "Königlicher" Besuch am Neumarkt CDU schickt Marcel Philipp als OB-Kandidaten ins Rennen (Zeitung AZ) Marcel Philipp will Oberbürgermeister werden (Zeitung AN) Die neuen Verkehrsregeln im Viertel sorgen immer noch für Diskussionen August 2008
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Veranstaltungen
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Der Termin für den nächsten Stammtisch ist der 07. Oktober 2008. Der Ort steht noch nicht fest.
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... und was sonst im Viertel passiert ...
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Burg Frankenberg: Dauerausstellung: Museum für Stadtgeschichte und Kunsthandwerk, sonntags zwischen 11.00 und 14.00 Uhr sowie Dienstags bis Donnerstag nach Vereinbarung, Telefon: 02 41/4 32 44 10 ; am 21. 09. , Ansichten von Aachen, Führung um 11.00 Uhr, am 28. 09., Die Aachener Heiligtumsfahrt, Führung um 11.00 Uhr; Musikbunker Aachen, Goffartstrasse 26: am 19. 09., LIVE & IN FARBE, Double Record Release, Decay Of Days, Inari, My Decadence (Metal) um 20.00 Uhr, am 20. 09. , LOIKAEMIE - Treibender Street-Punk Support: Feuerwasser um 20.00 Uhr, am 26. 09 ., LIVE & IN FARBE; Heart On Sleeve mit Nadine Kraemer Band (Pop/Rock) um 20.00 Uhr, am 27. 09., LIVE & IN FARBE, Emma6, Tante Lisbeth (Rock/Pop/Indie) um 20.00 Uhr ; Fachberatung für Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten(WABe), Warmweiherstrasse 28: Telefon: 02 41/51 10 63, Mo. bis Fr., 09.00 bis 12.00 Uhr; Jugend- und Drogenberatung, Herzogstrasse 4: Telefon: 02 41/98 09 20, offene Sprechstunde: Mo., 16.00 bis 18.30 Uhr, Do., 10.00 bis 12.00 Uhr. (Termine ohne Gewähr) (wtt)
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Ob das 2. Frankenberger Alleenfest ein Erfolg war? Die Bilder sprechen wohl für sich.
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Mrs. Sporty feiert einjähriges Bestehen
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Das Fitness-Studio für Damen "Mrs. Sporty Club Aachen", an der Oppenhoffallee 64, feiert sein einjähriges Bestehen. Bis zum 30. September gibt es Geschenke und Überraschungen. (wtt)
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"Königlicher" Besuch am Neumarkt am Sonntag, 17.08.2008
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Fast schon eine Tradition ist das Abholen des Schützenkönigs der Karlsschützen - Gilde vor 1198 Aachen e.V. im Frankenberger Viertel. Der letztjährige König, Alfred Defourny, hatte nun schon zum 2. Mal zum Frühschoppen und Vorbereiten auf das diesjährige Königsschießen an den Neumarkt geladen. Bei reichlich Musik und Darbietungen stimmte man sich auf das Fest am Sonntag, 17.08.2008 auf der Schützenwiese ein, was wieder reichlich Leben auf den Neumarkt brachte. Erklärtes Ziel von Alfred Defourny war der Versuch, zum 3. Mal König zu werden und somit der Karlsschützengilde seit 238 Jahren wieder einen Schützenkaiser zu stellen. Wie wir soeben erfahren, ist ihm das gelungen ! Herzlichen Glückwunsch aus dem Frankenberger Viertel, das nach Kaiser Karl jetzt auch Kaiser Alfred beheimatet. Wir freuen uns auf das Fest im nächsten Jahr :-)) DJ
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Die neuen Verkehrsregeln im Viertel sorgen immer noch für Diskussionen
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Es hat nicht sein sollen. Der letzte Ferienstammtisch 2008, am 05. August, war nochmals in gemütlicher Runde im Gartenrestaurant des Insulaners geplant. Das Wetter wollte nicht mitmachen, und so zogen die rund 15 Teilnehmer ins Visitatis. Es tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Tagesordnung war klein. Sie beschränkte sich im Wesentlichen auf einen Rückblick auf die Ereignisse der letzten sieben Monate.
Man hatte allen Grund zufrieden zu sein. Das jüngste Presseecho auf die Renovierung der halböffentlichen Toilette am Neumarkt war überraschend groß. Begrüßt wurde von den Anwesenden ein Vorschlag von Joseph Dortschy, unter den Sponsorenplaketten am Kiosk neben der Toilette einen Hinweis anzubringen, bei wem der Schlüssel zum WC auszuleihen ist. Als nächster dringender Schritt - zur weiteren Aufwertung des Viertels - ist die Renovierung der Boulebahn vorgesehen.
Zufrieden sind viele Frankenberger auch darüber, dass die Stadt noch vor Ferienende ihr Versprechen wahr machte, "aus eigener Kraft" die Oppenhoff- und Viktoriaallee mit Bänken, Blumenkübeln und Hundekotsammelbehälter auszustatten. Der Weg zur "Flaniermeile im Viertel" scheint geebnet. Man wird sehen. Am 31. August findet auf der Oppenhoffallee das zweite "Alleenfest" statt. Das detaillierte Programm ist in den kommenden Tagen auch auf der Homepage nachzulesen.
Dauerbrenner in der Diskussion bleibt die Verkehrsituation im Viertel. Viele der Stammtischfreunde sind gespaltener Ansicht über die Verlegung der Verkehrsampel vom jetzigen Platz an die Kreuzung Bismarckstraße, Ecke Triebelstraße/Neumarkt. Hauptargument für die Beibehaltung des bisherigen Standorts, ist das Angebot für Kinder, sicherer, direkt vom Spielplatz aus die verkehrsreiche Bismarckstraße überqueren zu können. Geteilter Meinung ist man über die Regelung, dass Radfahrer auch gegen die Fahrtrichtung von Einbahnstraßen im Viertel fahren dürfen. Diese neue Einrichtung hat schon zu kritischen Zusammenstoß-Situationen - nicht nur mit Fußgängern - geführt. Schließlich bemängelte man fehlende Kontrollen, wenn Autofahrer die eingeführten Geschwindigkeitsbegrenzungen im Viertel ständig missachten.
Nach einem regen Meinungsaustausch blieb - wie jedes Mal - schließlich nur noch zu überlegen, wo der nächste Stammtisch am 02. September tagen soll. Die Entscheidung fiel schnell: um 20.00 Uhr - nach langer Zeit - wieder einmal im Musikbunker an der Goffartstraße. Klaus Wittkamp
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WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN:
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(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 13. September 2008)
Weniger Haufen auf den Alleen Die Maßnahmen gegen die Verschmutzung durch Hundekot greifen. Ordnungsamtler verhängen Bußen bis 35 Euro. Schussweste und Handschellen.
Aachen. "Die Situation hat sich sehr zum Guten gewendet". Derjenige, der das sagt, weiß, wovon er redet. Er heißt mit Nachnamen Winterscheidt und ist Einsatzleiter der 21 Außendienstler im Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen. Früher Ordnungsamt genannt und so geläufiger. Seinen Vornamen will Herr Winterscheidt nicht nennen, möglich wenig Privates soll über ihn bekannt sein: "Wir haben eine Klientel, der wir nicht nur Gutes tun. Viele sehen uns am liebsten von hinten." Dennoch ist der Anlass des Treffens ein eigentlich erfreulicher (und handfester): Die Maßnahmen gegen die Hundeproblematik im Frankenberger Viertel zeigen Wirkung.
Die "Nachrichten" machten mit Herrn Winterscheidt einen Ortstermin. Um gemeinsam festzustellen, dass jetzt auf dem Mittelstreifen von Oppenhoffallee und Viktoriaallee wesentlich weniger eklige Hinterlassenschaften liegen: "Es gab aus diesem Bereich massivste Beschwerden." Die Autos sind ja nun von den Verkehrsinseln verbannt. Die endgültige Planung und Aufwertung zur Flaniermeile ist noch in der Mache, doch die Stadt wollte die schlimmsten Auswüchse so schnell wie möglich beseitigen und provisorische Verbesserungen schaffen.
So wurden auf den Mittelstreifen Bänke und Blumenkübel aufgestellt, Pflanzenbeete angelegt. Und eben: so genannte Hundestationen, sieben an der Zahl und an den neuralgischen Punkten. Frauchen und Herrchen können dort Plastiktüten ziehen, wenn ihr Liebling sein Geschäft gemacht hat. Das funktioniert, weiß Herr Hammerschmidt, seit 2003 Vollzugsdienstmitarbeiter. Er nennt seinen Vornamen ebenfalls nicht und kennt das Frankenberger Viertel in- und auswendig.
Seit Ende Juli ist das Gründerzeit-Quartier Modellprojekt. Hundehalter können Beutel ziehen, bekommen aber auch Druck, etwa von Herrn Hammerschmidt und Herrn Winterscheidt. Es funktioniert: "Die Resonanz bei den Bürgern ist sehr gut." Die Spenderboxen würden sehr gut angenommen: "Die massiven Verschmutzungen sind nicht mehr da." Die meisten Hundehalter seien sehr einsichtig und hätten auch vorher schon versucht, die Kothaufen zu entfernen, etwa mit Papiertaschentüchern oder -beuteln.
Doch es gebe auch die anderen, etwa Wiederholungstäter: Die kriegen eine Knolle: "Dann sind wir gezwungen durchzugreifen." Was sich durchaus merklich im Portemonnaie niederschlägt. Herr Hammerschmidt: "Den ersten Schuss hat jeder frei." Ab dem zweiten jedoch gibt es Bußgelder - bis zu 35 Euro. Die Ordnungsamtler passen sich den Gewohnheiten der Hundehalter an. Gassigehen ist meist zwischen 6 und 7 Uhr morgens angesagt, vor der Arbeit. Oder eben danach - zwischen 16 und 18 Uhr. Manchmal gehen die Männer in Zivil, manchmal in Uniform - oft aber auch zusammen mit der Polizei.
Immer aber bewaffnet mit Handschellen und Pfefferspray und meist in schusssicheren Westen. Herr Winterscheidt und seine Kollegen haben, was vielen nicht bekannt ist, auch Polizeibefugnisse. Und können schon mal härter durchgreifen, etwa gegen die Halter von freilaufenden Hunden - ein nach wie vor beträchtliches Problem. In Rhetorik und Deeskalation sowie Selbstverteidigungstechniken geschult, ertragen sie dann auch Attacken der Ertappten ("Ich zahle schon genug Hundesteuer") gelassen: "Man muss Fingerspitzengefühl mitbringen." Heiner Hautermans
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(Bericht aus de Super Mittwoch vom 10. September 2008)
Ein Sofa für die "O-Allee" Fleißig den Spaten geschwungen - Alleenfest
Aachen. Im Rahmen des Frankenberger Alleenfests wurde fleißig der Spaten geschwungen und die Schubkarre bewegt. Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen baute das dritte Bürgerstiftungs-Grassofa, das seinen Platz auf dem neu gestalteten Mittelstreifen am Eingang der Oppenhoffallee fand. Maurice de Boer sponserte das Sitzmöbel und stärkte die Aufbauhelfer mit einem Picknick. Durch tatkräftige Mithilfe zeichnete sich auch SPD-Ratsherr Karl Schultheis aus. Für das überdimensionale Möbelstück werden Drahtkörbe, so genannte Gabionen, mit Erde und Rollrasen ausgekleidet.
Der Verein übernimmt die zukünftige Pflege und Schnitt des grünen Möbels. Zur Feier des Tages ließ eine benachbarte Weinhandlung die Sektkorken knallen.
Ideen für weiter attraktive Standorte gibt es reichlich, deshalb sind der Stiftung weitere Sponsoren herzlich willkommen. Ihr Engagement wird mit einem Schild am Sofa kenntlich gemacht. (red)
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Auch SPD-Chef Karl Schultheis, selbst Mitglied der Bürgerstiftung, und Sponsor Maurice de Boer (von links) packen mit an, als das Grassofa installiert wird. Foto: Ralf Roeger
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(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 1. September 2008)
Burg Frankenberg soll zum Bürgerzentrum werden
Von Peter Langohr
Aachen. Die Oppenhoffallee und die Viktoriaallee ohne Autos auf dem Mittelstreifen: Das konnten sich viele Bewohner des Frankenberger Viertels und alteingesessene Aachener bis vor einem Jahr nur schwer vorstellen.
Mittlerweile ist genau dieser Zustand erreicht, und das «2. Frankenberger Alleenfest» auf dem Mittelstreifen der Oppenhoffallee zeigte deutlich, wie viel Platz dort ist und was für eine Oase das Viertel damit gewonnen hat.
Bei der Neuauflage des Alleenfestes beteiligten sich unter dem Motto «Ein Viertel präsentiert sich» viele der ansässigen Gastronomen, Gewerbetreibenden, Dienstleister und Initiativen mit einem bunten Angebot und demonstrierten damit überzeugend die Vielfalt und die Lebendigkeit des Frankenberger Viertels.
Der Veranstalter des Festes, die Initiative «Der Frankenb(u)erger», kümmert sich um die Förderung des Denkmal- und Naturschutzes und das soziale Leben im Frankenberger Viertel, und dementsprechend freuten sich der Vorsitzende Ingo Klusemann, seine Stellvertreterin Ute Lemmer und die Organisatorin des Festes, Vorstandsmitglied Dagmar Brockkötter, über die große Resonanz, die das Fest unter den Anwohnern fand.
Tatsächlich schien das ganze Viertel auf den Beinen zu sein, und so konnte man beim Flanieren so manches bekannte Gesicht in der Menge entdecken wie etwa Aachens SPD-Chef Karl Schultheis, CDU-Ratsherr Marcel Philipp oder seine «grüne» Kollegin Elisabeth Paul.
Aber auch der Leiter der Zukunftswerkstatt im Frankenberger Viertel, Stephan Geffers aus Köln, hatte es sich nicht nehmen lassen, vorbeizuschauen und die Früchte seiner Arbeit zu genießen.
Die «Bürgerstiftung Lebensraum Aachen» spendete der Oppenhoffallee ein Grassofa, das während des Alleenfestes am Eingang des Mittelstreifens an der Zollernstraße aufgebaut und in Anwesenheit von Dezernentin Gisela Nacken und Sponsor Maurice de Boer offiziell in Betrieb genommen wurde.
Unterdessen geht der Blick der «Frankenb(u)erger» in die nähere Zukunft. Sie arbeiten an einem ehrgeizigen Projekt, das nichts Geringeres beinhaltet als die Einrichtung eines Bürger- und Kulturzentrums in der Burg Frankenberg.
Die Planungen für das aufwändige Vorhaben sind bereits sehr weit fortgeschritten und es sieht so aus, als gebe es keine größeren Hindernisse mehr.
Das bestätigt auch SPD-Landtagsabgeordneter Karl Schulteis, für den das Projekt dem Willen der Stadt entspricht, die Frankenburg einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.
Da könnte es dann durchaus sein, dass bei der fest eingeplanten dritten Auflage des Alleenfestes Ende August 2009 bereits die endgültigen Pläne für eine Umgestaltung der Burg Frankenberg vorgestellt werden.
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(Bericht aus den Aachener Zeitung vom 9. August 2008)
CDU schickt Marcel Philipp als OB-Kandidaten ins Rennen
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Bereit für die Bürgermeisterwahl: Marcel Philipp (r.) kandidiert für die CDU. Foto: Andreas Herrmann
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Aachen. Die erste große Hürde beim Marsch durch die innerparteilichen Institutionen hat er am Samstag genommen: Nach sechstündigem Tagungsmarathon ist der 37-jährige Marcel Philipp vom Erweiterten Kreisvorstand der CDU zum OB-Kandidaten für die Kommunalwahl im kommenden Jahr gekürt worden.
«Wir sind überzeugt, dass Marcel Philipp aufgrund seiner rund 20-jährigen Erfahrung in der Kommunalpolitik, als Vater einer jungen Familie und erfolgreicher Chef eines mittelständischen Unternehmens die besten Voraussetzungen mitbringt, um Aachen angesichts der enormen Herausforderungen der näheren Zukunft nach vorn zu bringen», sagte der CDU-Kreisvorsitzende Armin Laschet im Anschluss an die Sitzung, an der auch die Vorsitzenden der 27 Stadtbezirke teilgenommen hatten.
Zuvor hatte sich der 21-köpfige Kreisvorstand mit 17 Ja- gegen 3 Nein-Stimmen für eine Kandidatur des gelernten Malermeisters Philipp ausgesprochen.
Am 19. September soll nun die Parteibasis das letzte Wort in Bezug auf den OB-Kandidaten haben: «Wie bereits vor vier Jahren bei der Wahl von Sabine Verheyen, wollen wir alle Mitglieder der Partei an der Entscheidung beteiligen», betonte Laschet.
Und Philipp unterstrich, dass er bereits enormen Rückhalt seitens der Parteikollegen erhalten habe. Gleichwohl gehe er die neue Herausforderung «mit gehörigem Respekt vor der Aufgabe» an. «Ich weiß, dass ich viel lernen muss, aber ich denke, dass ich als Oberbürgermeister entscheidenden Anteil daran haben kann, die Stadt sowohl innerhalb der Region als auch als Oberzentrum weiter zu profilieren.»
Eines der wichtigsten Arbeitsfelder stelle neben der Förderung der sozialen und bildungspolitischen Strukturen die Ansiedlung von tausenden neuen Arbeitsplätzen im Zusammenhang mit den Campus-Plänen der RWTH auf Melaten dar. «Ich freue mich darauf, schon in den nächsten Wochen und Monaten viele Gespräche zu führen; ich will Aachen in seiner Gänze erfassen, fair urteilen und gut zuhören», sagte er.
Marcel Philipp gehört der CDU seit 1989 an und amtierte bereits von 1991 bis 1997 als Vorsitzender der CDU Frankenberg. Seit 1999 ist er Ratsherr und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion, seit 2004 unter anderem Vorsitzender des Ratsausschusses für Wirtschaft, Wissenschaft und europäische Angelegenheiten, seit 2007 auch stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat. Er ist verheiratet, Vater einer fünfjährigen Tochter und eines knapp einjährigen Sohnes.
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Foto: Ratajczak
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(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 9. August 2008)
Marcel Philipp will Oberbürgermeister werden (ast)
Aachen. OB-Kandidat der Aachener CDU soll Ratsherr Marcel Philipp werden. Der Kreisvorstand der Christdemokraten entschied am Samstagmorgen mit 17 zu 3 Stimmen, den 37-Jährigen vorzuschlagen.
Die endgültige Entscheidung fällt am 19. September bei einer Kreis-Mitgliederversammlung, wo dann die Basis das Wort hat.
Parteivorsitzender Armin Laschet, zugleich Minister in Düsseldorf, begründete seinen Verzicht auf die Kandidatur damit, dass man nach intensiver Abwägung zu dem Ergebnis gekommen sei, in Düsseldorf könne er zurzeit mehr tun für die Stadt Aachen.
Marcel Philipp erklärte am Samstag: «Ich traue mir das Amt zu.» Er wird im Wahlkampf vor allem versuchen, junge Familien anzusprechen und seine Wirtschaftskompetenz ins Feld zu führen.
Nach Stand der Dinge sollen die Kommunalwahlen am 7. Juni 2009 zeitgleich mit den Europawahlen stattfinden. Bei der SPD ist als OB-Kandidat schon deren Parteichef Karl Schultheis nominiert.
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Juli 2008
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