März/Apr04

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20.04.04 Keine Lösung für den Konflikt zwischen Blech und Bäumen (aus der AZ)



Aachen. Die Situation ist grotesk: Seit Jahr und Tag parkt das mobile Blech auf dem Mittelstreifen der Oppenhoffallee. Das ist zwar nicht erlaubt, wird aber traditionell geduldet.

 Dass die Bäume dadurch massiv geschädigt werden, hat schon vor Jahren ein Gutachten belegt. Jetzt hat die Stadt mehrere Dutzend Karossen dort an den Abschlepphaken gehängt. Aber nicht etwa, weil die Erkenntnis gereift wäre, dass das Mittelstreifenparken nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Vielmehr ist die Stadt zur Reparatur des Bodens angerückt, bei der die Fahrzeuge im Weg standen. Der Boden ist derart malträtiert, dass er zahlreiche Schlaglöcher aufweist. Und die wiederum könnten Schäden an den Autos - etwa beim Aufsetzen der Ölwanne - verursachen.

Um dafür nicht in Regress genommen zu werden, hat die Stadt die Bautrupps geschickt. Auf dass die Autos wieder sanft zur Ruhe gestellt werden können. Kostenpunkt der Aktion: 2000 Euro. Verkehrte Welt.

Einen Königsweg, wie man auf der Prachtallee Blech und Bäume in Einklang bringt, gibt es allerdings auch nach weit mehr als einer Dekade heißer Diskussionen immer noch nicht. Rund zwei Jahre ist es her, dass die Politiker sich zuletzt darüber die Köpfe heiß geredet haben.

Damals kam ein Baumgutachten heraus, das den Gehölzen im Wortsinn keine blühende Zukunft weissagte, wenn man nicht die Wurzel des Übels beseitige. Die Planer der Verwaltung legten mehrere Varianten vor, die sich nicht nur mit dem Mittelstreifen, sondern auch mit möglichen neuen Verkehrsführungen, Verkleinerung des Mittelstreifens und anderen Details beschäftigten. Die Ideen reichten von ”gar nichts tun” bis ”alle Bäume fällen und unter anderen Vorzeichen neu pflanzen”.

Die Politik rang sich zu keiner Lösung durch, beauftragte die Verwaltung, alles noch einmal zu prüfen und weiter über ein Gesamtkonzept für das Frankenberger Viertel nachzudenken. Danach herrschte Schweigen im (Alleen-)Walde.

Ein solches Konzept allerdings ist nicht in Sicht. ”Es gibt zu diesem Thema nichts Neues”, sagt Planungsamtsleiter Werner Wingenfeld. Auf die Frage, ob die Verwaltung die Arbeit an jenem Gesamtkonzept weiter verfolge, sagt er salomonisch: ”Wir beobachten die Situation, die natürlich unbefriedigend ist.”

Das findet auch die Umweltverwaltung, die zwar nicht federführend, wohl aber wegen der Bäume beunruhigt ist. ”Wir haben mehrfach angemahnt, dass etwas geschehen soll”, sagt Umweltdezernentin Gisela Nacken. ”Es muss endlich einmal eine Bestandsaufnahme aller Parkmöglichkeiten im gesamten Viertel geben.”

Das, weil der bisherige Knackpunkt stets der Wegfall von Parkplätzen war. Und die sind dort Mangelware. Wer sucht, der findet - besonders in den Abendstunden - meist nichts, schon gar keine Parklücke. Und so bleibt im Konflikt Blech kontra Bäume vorerst alles beim Alten. Oder, wie ein Ratsherr es ausdrückt: ”«Im Jahr der Kommunalwahl packt dieses heiߟe Eisen sowieso niemand an...”

Von Stephan Mohne
AZ

Eine Stellungnahme von Joseph Dortschy dazu finden Sie im Forum

21.03.04 SPD: Schrägparken keine Lösung 

Nach einem Zeitungsbericht (Super Sonntag) ist die SPD-Fraktion gegen das Schrägparken am Neumarkt, da laut Verwaltung 3 Parkplätze entfallen würden. Allerdings hat die Verwaltung lediglich die Lösung des einseitigen Schrägparkens gerechnet und nicht, was der Antrag der CDU vorsah, das einseitige Schrägparken inkl. Längsparken auf der anderen Straßenseite wie in der Triebelstraße. Karl Schultheis erinnert daran, dass die SPD bereits 1998 einen Antrag zur Lösung des Parkproblems sowie für ein überzeugendes Verkehrskonzept eingebracht habe. Dieses ist jedoch nicht entgültig bearbeitet worden (warum eigentlich nicht?). Es wird also noch weitere Diskussionen geben.

18.03.04 CDU zieht Antrag zum Schrägparken zurück

Zur Information der Anlieger sei hier vermerkt, dass der Antrag heute im Ausschuss von der Tagesordnung abgesetzt werden wird, weil in der Vorberatung Meinungsverschiedenheiten über die gegebenen Abmessungen entstanden sind. Ausserdem kam ein alter CDU-Beschluss zum Vorschein, wonach das parken unter Einbeziehung der Bürgersteige unterbleiben soll.
Ein neuer Beschlussentwurf, der dies alles berücksicht, soll vom Amt und Antragstellern gemeinsam vorbereitet werden. (von Joseph Dortschy ->
Forum)

02.03.04 Frankenberger Stammtisch

Am Dienstagabend traf sich wieder der Frankenberger Stammtisch. Aktuelles Thema war der Ratsantrag der CDU, die Möglichkeit zu Prüfen, rund um den Neumarkt das Schrägparken einzuführen. Eine Idee die ich 2001 schon zur Diskussion gestellt habe (s. Parkraumerweiterung Neumarkt). Der Antrag sieht vor das Schrägparken zuerst in der Von-Görschen-Str. einzuführen (warum das so sein muss, ist mir nicht ganz klar), was dann zur Folge hatte, dass ein Einspruch durch Herrn Croy, unterstützt durch 140 Unterschriften eingebracht wurde.
Herr Croy, Anwohner der Von-Görschen-Str. und die Ratsmitglieder Frau Paul und Herr Philipp sowie der Initiator Joseph Dortschy waren dann auch bei dem Stammtischtreffen, wodurch eine rege, teilweise emotional geführte Diskussion stattfand.
Dies ist im Sinne des Frankenberger Stammtisches, denn das war mit ein Grund, warum er ins Leben gerufen wurde: Wir wollen miteinander Reden und gemeinsam überlegen, wie wir unser schönes Viertel weiter verbessern können. So war es erfreulich, dass am Ende der Diskussion keine harten Fronten mehr gegenüber standen, sondern Bürger, die Bereit sind weiter darüber nachzudenken, ob und wie, wenn denn überhaupt, etwas zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation erfolgen soll.
Sie sind alle herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen. Hier im
Forum und natürlich live beim Stammtisch (immer der 1. Dienstag des Monats).
Weiter Infos:
CDU-Frankenberg und im Archiv dieser Seite.  

Brief des Frankenberger Stammtisches an die Händler des Wochenmarkts

Frankenberger Stammtisch                                      52066 Aachen, den 06.03. 2004
                                                                                                Bismarckstr.  107
                                                                                                Tel. 0241 / 50 07 61
                                                                                                Fax 0241 / 54 31 54
                                                                                                www. frankenberger-viertel.de

An alle Kollegen des Wochenmarktes

Platzverhältnisse auf dem Neumarkt

Die besten Grüße vom Aachener Neumarkt !

Sicher sind auch Ihnen die Platzverhältnisse auf dem Neumarkt nach Schnee – oder Regenfällen nicht sehr angenehm. Da eine Befestigung des Platzes nicht zu Debatte steht, hat sich der Frankenberger Stammtisch, eine unabhängige Bürgerversammlung des Viertels, Gedanken gemacht, wie sich der Einkauf bei Ihnen ohne nasse Füsse verwirklichen ließe.

Dabei hatte ich folgende Idee, zu der ich gerne Ihre Meinung hören würde :

1) Was halten Sie davon, wenn Sie bei Regenwetter Ihre Verkaufsstände rund um den oberen und rechten Teil des Neumarktes mit der Öffnung zum Bürgersteig statt zum Platz hin aufstellen ? D.h. weiter mit den Wagen auf den Platz fahren, Lasten und Reserveware weiterhin auf dem Platz deponieren, jedoch wie bei einer Ladenstraße zum befestigten Bürgersteig hin bedienen ?
Dabei würde der „Marktcharakter“ zwar bei schlechtem Wetter etwas beeinträchtigt, die Käufer könnten jedoch trockenen Fußes bei Ihnen einkaufen. Sollte der Platz nicht ausreichen, wäre der vordere, befestigte Teil des Neumarktes am Kiosk wohl auch noch nutzbar, was zu erfragen wäre. ( Vor Einführung des Wochenmarktes hat dort schon immer ein Blumenwagen am Samstag gestanden.)

Bei normalem Wetter bliebe alles wie gehabt.

2) Es wurde von den anwesenden Bürgern reklamiert, dass am Fischwagen „starke Düfte“ entstünden, die entweder auf undichte Stellen oder Ablassen von Gebrauchswasser schließen lassen. Auch der Gully am Neumarkt würde so stark riechen, dass besonders bei warmem Wetter unangenehme Gerüche entstehen und Ungeziefer angelockt wird. Da bittet der Frankenberger Stammtisch um dringende Abhilfe.Bitte teilen Sie mir Ihre Meinung dazu mit. Ich würde mich freuen, wenn der langjährig entstandene gute Kontakt zu den Frankenbergern eine weitere positive Belebung erhält.

Mit freundlichem Gruß

Kontaktpersonen : Hans – Dieter  Jurewicz, Tel. 500 761    -   Erlend Remie,  Tel. 0177 – 8500 426

 

Februar 2004