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In eigener Sache: Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Wichtiges gehört? Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Neues gesehen? Haben Sie einen interessanten Vorschlag?
Lassen Sie es die Bürger rund um den Neumarkt wissen. Sie freuen sich.
Informationen an: Fax: 02 41/5 15 22 44 e-Mail: Klaus.Wittkamp@t-online.de
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Inhalt Mai
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Ayurveda Massage im Viertel Rechtsanwälte eröffnen Praxis im Viertel Neues vom “Frankenberger Stammtisch” Rat beschließt weitere "Stolpersteine" - einen für die Triebelstraße Spielplatz an der Luisenstraße wird auf Vordermann gebracht (Zeitung) Nachfolge von Elisabeth Paul noch offen (Zeitung) Gesamtschulpläne belasten die Grünen - Ratsfrau Elisabeth Paul zieht die Konsequenzen (Zeitung) Kulturzentrum in der Burg: Es geht zügig voran (Zeitung) Das zukünftige Gesicht des Frankenberger Parks erhält konkrete Konturen Bürger wünschen mehr Stil für die Viktoriaallee (Zeitung) Dem Gelingen des Frühlingsfestes steht nichts mehr im Wege Große Feier mit Kind und Kegel (Zeitung)
April 2009
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Veranstaltungen
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LAGERFEUER-MUSIK am Sonntag den 10. Mai beim "Frankenberger Frühlingsfest", ab ca. 17.00 Aachen, Neumarkt, open-air, eintritt frei !!!
Mitgröhl- und Partyhits als Sperrholz-Version mit musiktherapeutischen Ambitionen, die keine Wünsche offen lassen: Egal ob Johnny Cash, Beatles, Cure, Bob Marley, Die Ärzte, Robbie Williams, Oasis, Police oder "Bohemian Rhapsody" in der einzigartigen Lagerfeuer-Variante.
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Blues & Rock Cafe, Gerda Wallenwein-Schubert, Adalbertsteinweg 146, D - 52066 Aachen, Tel. -49(0) 241-500438
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02.05. 20:00 Uhr: THREE BALL EDDY, Blues & Rock, www.threeballeddy.de
Sa. 09.05. 20:00 Uhr: BACKDOOR ROMEOS [AC], Blues & Rock, F.King,Hendrix,ZZ Top...
Sa. 16.05. 20:00 Uhr: GROOVE CONNECTION [köln], Soul-Funk-Blues-Jazz-Rock, www.GROOOVE.de
Sa. 23.05. 20:00 Uhr: BLUES DOCTORS [NL], Swingblues & Bluesrock, www.aimmusic.nl
Sa. 30.05. 20:00 Uhr: BLUES n'JAM NIGHT, offene Session mit Gästen
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Alle Freunde des ehemaligen Kalymnos sind am 08. Mai zu einem gemeinsamen Singen im Papillon eingeladen. Jochen wird die Sägerinnen und Sänger instrumental begleiten. Die nächste Wanderung findet am 21. Juni statt. Treffpunkt ist wieder um 11 Uhr am Siegel.
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Der nächste Stammtisch tagt bestimmt. Diesmal am 02. Juni - wie üblich um 20.00 Uhr - wieder im Restaurant Pfalzgraf an der Bismarckstrasse. wtt
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Meikels komische Baustelle ...ist endlich wieder da.
Nächster Termin: Freitag, 15.05.2009 im Saalbau Rothe Erde (Kappertz) Aachen - Hüttenstr. 45-47 - diesmal mit TUF als Gästen!
Meikels "komische Baustelle" versteht sich als offene Bühne, auf der sich auch Newcomer aus dem Bereich Stand-up und Musik-Comedy mit Teilen eines bereits vorhandenen Unterhaltungsprogramms oder ganz neuen Nummern einem größeren Publikum vorstellen können. Bei jeder Veranstaltung, durch die Meikel Freialdenhoven (Der Lange Meikel) als Moderator führen wird, gibt es einen Paten - einen bereits bekannten Künstler aus der Comedy-Szene. Dieser Pate bekommt, auch um die eigene Publicity zu fördern, einige Tage vor der jeweiligen Veranstaltung ein Radio- oder Zeitungsinterview bei dem er auf das Stattfinden von Meikels "komische Baustelle" hinweist und natürlich darauf, daß er dort selbst, aktiv sein wird. Denn der Pate soll ebenfalls mit einem Kurzauftritt zur Gestaltung des Abends beitragen.
Innerhalb der Show sind zudem mindestens vier weitere Akteure mit einem 10 - 15 Minutenprogramm zu sehen, so daß inklusive der An- und Ab-Moderation eine Gesamtspielzeit von 90 Minuten gewährleistet werden kann.
So soll durch weitere Shows dieser "Art" aus Meikels "komische(r) Baustelle" nach und nach ein Gebäude entstehen, das den verschiedensten Komikern viel Raum für ihre Kunst bietet.
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Rosé- und Weißweine zum Probieren im Caves d'Aix
Sie kommen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal - die Rosé- und Weißweine, die Maurice Coeuru während einer Frühjahrs-Weinprobe, am 08. und 09. Mai, im Caves d'Aix, an der Oppenhoffallee 133 vorstellt. Ausgeschenkt werden zwischen 15.00 und 20.00 Uhr im der Mehrzahl trockene Kreszenzen. Zur Verkostung vorbereitet ist auch eine interessante Auswahl an halbtrockenen Tropfen. Also für jeden etwas, der sich nicht nur für Rotwein begeistern kann. (wtt)
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... und was sonst im Viertel passiert ...
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Burg Frankenberg: Dauerausstellung: Museum für Aachener Stadtgeschichte und Kunsthandwerk, sonntags zwischen 11.00 und 14.00 Uhr sowie Dienstags bis Donnerstag nach Vereinbarung, Telefon: 02 41/4 32 44 10 , am 03. 05. "Die Rethelfresken" Führung um 11.00 Uhr, am 10. 05., "Napoleon in Aachen", Führung um 11.00 Uhr, am 17. 05., "Führung durch die Burg", um 11.00 + 15.00 Uhr, am 24. 05., "Aachen als Krönungsstätte", Führung um 11.00 Uhr, am 31. 05., "Der Aachener Stadtbrand", Führung um 11.00 Uhr; Musikbunker Aachen, Goffartstrasse 26: am 08. 05. , SLAPSTICKERS & COCONUT BUTTS (Ska) um 20.00 Uhr, 09. 05., WRETCHED & FREAKWAVE & DECAY (Metal) um 20.00 Uhr, am 12. 05., QUIRE BOYS & DAN BAIRD'S HOMEMADE SIN & GREEN PITCH um 19.00 Uhr, am 13. 05. , ONE FINE DAY & PINBOYS um 20.00 Uhr, am 15. 05. , BOOZED & LO PARKER um 20.00 Uhr, am 16. 05., NERVOUS NELLI (Indie, Pop) um 20.00 Uhr (Kneipe), am 16. 05., LOUD FM Party um 23.00 Uhr (Saal), am 17. 05., GRAHAM DAY AND THE GAOLERS um 20.00 Uhr, am 20. 05., AMPLIFAY & AT THE FAREWELL PARTY & FELL ASLEEP um 20.00 Uhr (Kneipe), am 20. 05., TERROR & BORN FROM PAIN & STICK TO YOUR GUNS & TRAPPED UNDER ICE (Hard Core) um 19.30 Uhr (Saal), am 21. 05., KOLKHORST & LACROSSE um 20.00 Uhr, am 22. 05. , TOUCH2TECH: Vito Boss, Manuel Morales, Sanoro, Herr Drehtechniker, Sir Price (Main Floor), Chris Bird, Flip (Experimental Floor) um 23.00 Uhr (Party), am 23. 05 ., GO BANANAS - Feat.: DIE RAKEDE (Party + Konzert) um 22.00 Uhr, am 24. 05., BRIGITTE HANDLEY AND THE DARK SHADOWS & BLACK SHEEP & THE ROCK MONKEYS OF GIBRALTAR um 20.00 Uhr, am 29. 05., Live und in Farbe: LONGING FOR TOMORROW & DISTANCE IN EMBRACE & LAVATCH um 20.00 Uhr, am 30. 05., SILENT DECEIVER um 20.00 Uhr, am 04. 06. , GÖTZ WIDMANN um 20.00 Uhr; Herz Jesu Kirche: am 21. 05., Heilige Messe zu Christi Himmelfahrt um 10.15 Uhr; Neumarkt: am 10. 05., Das alljährliche Frühlingsfest des Frankenberger Stammtischs um ca. 14.00 bis 18.30 Uhr; Stadtbekannt & Co.: am 17. 05., "Frankenberger Viertel querbeet" Führung um 10.00 Uhr (Treffpunkt: Burg Frankenberg); Dumont: am 16. 05., Son of Dave. Kontinentale., um 22.00 Uhr; Fachberatung für Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (WABe): Warmweiherstrasse 28 : Telefon: 02 41/51 10 63, Mo. bis Fr., 09.00 bis 12.00 Uhr; Jugend- und Drogenberatung, H erzogstrasse 4: Telefon: 02 41/98 09 20, Offene Sprechstunde: Mo., 16.00 bis 18.30 Uhr, Do., 10.00 bis 12.00 Uhr. (Termine ohne Gewähr) (wtt)
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Ayurveda Massage im Viertel
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Wieder Leben eingekehrt ist in das kleine Ladenlokal an der Triebelstrasse 8, in der einmal der Kunst & Geschenke-Shop "Bona Vitae" von Tina Kniß zu Hause war. Eröffnet hat seit einigen Tagen Anja Goossens dort die kleine Ayurveda-Praxis "Prana" (Termine nach telfon. Vereinbarung 0176-96 77 10 08). Ausgleichend und verjüngend wirken soll die angebotene ayurvedische Ganzkörpermassage "Abhyanga". Wie man sieht, hat das Frankenberger Viertel immer wieder Neues zu bieten. wtt
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Rechtsanwälte eröffnen Praxis im Viertel
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Lange Monate leer gestanden hat an der Ecke Oppenhoffallee/Bismarckstraße ein ehemaliges Restaurant im Parterre eines monumentalen Eckhauses. Still und ohne Aufsehen wurden die Räumlichkeiten wiederhergerichtet. Eingezogen ist eine Sozietät Ribbrock/Bockelmann. Sie bietet u. a. rechtlichen Beistand in den Sparten Arbeits- Familien-, Miet- und EU-Recht an. wtt
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Neues vom “Frankenberger Stammtisch”
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Es war nicht anders zu erwarten: Hauptthema des vergangenen Stammtischs, am 05. Mai in den Räumen von Visitatis an der Triebelstraße, war natürlich das Frankenberger Frühlingsfest auf dem Neumarkt. Fünf Tage vor dem wohl wichtigsten Ereignis im Viertel konnte Dieter Jurewicz, Mentor und Organisator des Festes, stolz verkünden: "Alle Formalitäten sind erledigt." Die notwendigen behördlichen Genehmigungen sind da, genauso wie die Zusagen von Künstlern, Sponsoren, Akteuren sowie den unverzichtbaren Helfern (Das Detailprogramm ist nicht nur auf der Titelseite der Homepage sondern auch auf vielen Plakaten und Flyern nachzulesen). Einem Gelingen des Festes steht also nichts mehr im Wege, und der Wettergott hat schon immer zu den Frankenbergern gehalten...
Vorausschauend, wie die Stammtischfreunde nun mal sind, beschäftigten sie sich nach Ende des "Brainstormings" rund um das Frühlingsfest am Muttertag, den 10. Mai, schon mit einem Ereignis der vierten Saison, nämlich Weihnachten. Der von den Bürgern bestens angenommene prächtige Weihnachtsbaum auf dem Neumarkt im vorigen Jahr sollte kein einmaliges Ereignis bleiben. Astrid Siemens wies darauf hin, dass man ihn - wird ein ähnlicher Baum auch 2009 im Herzen des Viertels gewünscht - sinnvollerweise schon jetzt im Namen des "Frankenberger Stammtischs" mit allen nötigen Genehmigungen bei der Stadt bestellt. Diesmal sogar einschließlich einer festlichen, elektrischen Beleuchtung. Alle Anwesenden stimmten zu. Astrid Siemens will alles Notwendige veranlassen.
Noch vor dem Frühlingsfest war natürlich eine Kassenprüfung bei den Stammtischfreunden angesagt. Eine unproblematische Aufgabe für Bettina Settegast und Angelika Schifferaw: Dieter Jurewicz hatte alle dafür notwendigen Unterlagen bestens vorbereitet. Die Entlastung fand einstimmig per Akklamation statt.
Der Rest der Tagesordnung war schnell abgehakt. Die Renovierung der Boulebahn ist nach dem Frühlingsfest vorgesehen. Auf Anregung von Joseph Dortschy, sollen die schon jetzt auf der Bahn aktiven neuen Sportsfreunde dazu animiert werden, sich an der Instandsetzung zu beteiligen.
Immer wieder kommt es vor, dass ein(e) Stammtisch-Mitstreiter(in) krank wird. Einstimmig und spontan beschlossen die Anwesenden, den Betroffenen in Zukunft mit einer kleinen Aufmerksamkeit Freude zu bereiten.
Für Überraschung sorgte die bekannt gewordene Entscheidung von Ratsfrau Elisabeth Paul (Grüne), bei den nächsten Wahlen nicht mehr für die Partei im Viertel zu kandidieren. Frau Paul hatte sich für die Belange und Wünsche der Frankenberger in allen relevanten Gremien eingesetzt.
Zum Schluss bleibt nur noch festzuhalten: der nächste Stammtisch findet am 02. Mai, wie üblich um 20.00 Uhr, wieder einmal im Restaurant Pfalzgraf an der Bismarckstrasse statt.
Klaus Wittkamp
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Rat beschließt weitere "Stolpersteine" - einen für die Triebelstraße
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"Stolpersteine" nennt der Kölner Künstler Gunter Demnig die kleinen Gedenktafeln aus Messing, die er als Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit vor ihrem letzten selbst gewählten Wohnort in den Bürgersteig einlässt. In Aachen wurden bisher neun dieser Stolpersteine verlegt, zwölf weitere sollen im Juni gesetzt werden. Mit Zustimmung des Rates kommen jetzt noch zwei neue "Stolpersteine" hinzu. Darunter einer vor dem letzten bekannten und selbst gewählten Wohnsitz der Aachener Bürgerin Lili Frankenstein in der Triebelstraße 2 (früher Marktstraße). Die Verlegung ist auch hier für Juni geplant.
Lili Frankenstein, geboren am 9. November 1889 in Aachen, promovierte 1921 in Greifswald in Kunstgeschichte und wurde Studienrätin in Düsseldorf. 1933, als Lehrerin entlassen, musste sie im Alter von 51 Jahren in das "Israelitische Altenheim" am heutigen Kalverbenden einziehen. 1942 wurde sie in das Vernichtungslager Izbica deportiert und dort ermordet.
Vor einigen Jahren kam Demnig zu der Überzeugung, der Opfer des Nationalsozialismus auf eine besondere Art zu gedenken. Er begann kleine Messingplatten für die Gestaltung von Würfeln herzustellen. Er füllt sie mit flüssigem Beton und setzt sie in den Bürgersteig vor diejenigen Häuser, in denen die Menschen bis zu ihrer Deportation gelebt haben. Der Rat der Stadt hatte bereits im Januar 2007 beschlossen, sich an dem europaweiten Projekt von Gunter Demnig zu beteiligen. Stolpersteine liegen heute in über 300 Orten in Deutschland, ebenso in Österreich, Ungarn und den Niederlanden. Presseamt Aachen/wtt
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Das zukünftige Gesicht des Frankenberger Parks erhält konkrete Konturen
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Ein breit gefächertes Pensum bearbeitete die "Arbeitsgruppe Park" im Frankenberger Viertel auf ihrer Sitzung am 22. April. Es soll bis zum Sommer eine "konkretisierte Entwurfsplanung" fertig gestellt und vorgestellt werden. Anschließend erfolgt die Ausführungsplanung sowie die notwendigen Ausschreibungen. Einladende zu dieser nächsten Sitzung ist die Verwaltung.
Die wichtigsten Planungsvorhaben, Beschlüsse und Vorgaben, die auf dem jüngsten Treffen zur Sprache kamen:
+ Die Entwurfsplanung wird um die Einbindung des Bunkerumfeldes erweitert und geprüft. Der Bolzplatz soll erhalten bleiben.
+ Die Arbeitsgruppe hebt hervor, dass sie die Gestaltung des Parks auf die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner des Viertels abgestimmt hat. Angestrebt wird eine möglichst "naturnahe" Gestaltung, ohne fest installierte, ausgeprägte Objekte. Deshalb wird u. a. die angedachte Montage von Wasserspielgeräten im Gillesbach nicht befürwortet. Der Bach wird zudem nur teilweise offen gelegt, so dass das Fließwasser beispielsweise für notwendige Reinigungs- und Wartungsvorhaben abstellbar ist.
+ Erfreulicherweise sind bereits für das Jahr 2009 finanzielle Mittel zur Planung und Gestaltung des Parks im Haushalt der Stadt Aachen bereitgestellt.
+ Die Baumaßnahme zur Umsetzung des Plans der Arbeitsgruppe wird in 2010 durchgeführt, sowie die geschätzte Investitionssumme bekannt gegeben.
+ Das Umweltamt gestaltet federführend den Fortgang in der Entwicklung des Frankenberger Parks im Sinne der Arbeitsgruppe - auch die Pflegearbeiten des Stadtbetriebes.
+ Es wird geprüft, ob der Fels unter der Burg freigelegt werden kann und ob möglicherweise Kunstobjekte zur Auflockerung der Parkflächen denkbar sind.
+ Der Pavillon an der Ecke Goffart-/Bismarckstrasse könnte nach alten Vorbildern gestaltet werden.
M.Powollik/K. Wittkamp
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Dem Gelingen des Frühlingsfestes steht nichts mehr im Wege
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Verwundert hat es niemanden, dass sich am 07. April lediglich zehn Frankenberger zum monatlichen Stammtisch einfanden. Schließlich waren schon viele Freunde in die wohlverdienten Osterferien aufgebrochen. Zu danken hatte die Anwesenden zunächst Astrid Siemens, die kurzfristig die Räume der Visitatis-Filiale für das Treffen zur Verfügung stellte.
Dann ging es schnell zur Sache. Dieter Jurewicz stellte in knappen Worten dar, dass schon fast alle "wesentlichen amtlichen" Voraussetzungen für ein erfolgreiches Frühlingsfest am 10. Mai erfüllt sind. In "trockenen Tüchern" sind - dank der Bemühungen von Dieter Jurewicz - auch die kulturellen und kulinarischen Höhepunkte im Rahmenprogramm des beliebten und bestens betreuten Kinder-Flohmarktes. Das Programm entspricht weitgehend dem des Vorjahres (Aerotrimm, Kinderkarussel, Schminktisch, Bierwagen, Kaffeetheke, Grill etc). Hinzugekommen ist eine halbstündige Demonstrationsschau asiatischer Selbstverteidigungs- und Bewegungskunst durch den "Sihing" Dirk Rosarius mit seinen Freunden. Auch die bewährten Akteure, Sponsoren und Helfer, die schon in den Vorjahren zum Gelingen des spektakulärsten Ereignisses im Viertel beigetragen haben, wollen wieder mitmachen, ohne dass die Besucher des Festes dafür tiefer in die Tasche greifen müssen. Noch offene Fragen zum Festablauf sollen spätestens während des Stammtischs am 05. Mai beantwortet werden können.
Kaum jemand hatte damit gerechnet: Lange mussten die Frankenberger warten, bis die zuständigen Stellen, einen von den Stadtteilbürgern initiierter und verfasster Brief zur Verkehrssituation - einschließlich Verbesserungsideen - im Viertel beantwortet wurde (siehe Homepage: "Antwort der Stadt zu Parkraumvorschlägen"). Alle waren sich einig: Die in dem Brief dargelegten Argumente der Stadt bedürfen einer weiteren Diskussion.
Überrascht und erfreut waren die Frankenberger über eine durch die Stadt an Haushalte im Viertel verteilte Einladung zu einer Bürgerinformation zum Thema Viktoriaallee, am 22. April, um 19.00 Uhr, im Josefshaus am Kirberichshofer Weg 6a (siehe Homepage: "Umgestaltung der Viktoriaallee"). Auf das Ergebnis des Meinungsaustausches über die Sanierungspläne der Stadt darf man gespannt sein.
Letztes Thema des Abends war nochmals der Zustand der Boulebahn, die dringend renoviert werden sollte. Man kam überein, dass man nach dem Frühlingsfest damit beginnt, da auf ihr während des Veranstaltung üblicherweise wenig schonend Tische und Bänke aufgebaut sind.
Über den Termin des nächsten Stammtisches gab es keine Diskussionen: Es ist der 05. Mai. Wo das Treffen um 20.00 Uhr stattfindet, ist noch nicht entschieden. Klaus Wittkamp
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WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN:
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(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 06. Mai 2009)
Nachfolge von Elisabeth Paul noch offen
Ratsfrau Elisabeth Paul (Grüne) hat, wie berichtet, wegen des Streits um die Gesamtschule ihren Rückzug aus der Aachener Politik angekündigt. Sie wird sich bei der nächsten Wahl nicht mehr um ein Direktmandat im Frankenberger Viertel bewerben, das sie dort bei der vergangenen Kommunalwahl für die Grünen holen konnte.
Über eine Nachfolge ist noch nicht entschieden, teilte Parteisprecherin Sabine Göddenhenrich auf Anfrage mit. Der Rückzug Pauls sei bedauerlich, aber man werde dennoch eine gute Person ins Rennen schicken, sagte sie. Auf der Mitgliederversammlung im Juni soll entschieden werden.
Der Kampf um das Direktmandat in der grünen Hochburg Frankenberger Viertel gilt als besonders prestigeträchtig. Dort treten auch die beiden Oberbürgermeister-Kandidaten Marcel Philipp (CDU) und Karl Schultheis (SPD) an.
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(Gekürzter Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 05. Mai 2009)
Gesamtschulpläne belasten die Grünen Ratsfrau Elisabeth Paul zieht die Konsequenzen und tritt im Frankenberger Viertel nicht mehr an
Aachen. Die Diskussion um die vierte Gesamtschule hat sich zur schweren Belastungsprobe für die Grünen entwickelt. Mit Elisabeth Paul hat nun eine der prominentesten grünen Politikerinnen das Ende ihrer Arbeit im Rat angekündigt. Sie wird nicht mehr zur nächsten Wahl im Frankenberger Viertel antreten, wo sie beste Aussichten auf ein Direktmandat gehabt hätte.
"Ich habe viele Kröten geschluckt, aber diese ist mir echt zu dick", sagt Elisabeth Paul über die Gesamtschulpläne im Ostviertel, die von CDU, SPD und Grünen in einem gemeinsamen Ratsantrag forciert und von den Linken mitgetragen werden. "Ich halte die Entscheidung für falsch", sagt sie. "Sie wissen nicht, wovon sie reden", fügt die frühere schulpolitische Sprecherin enttäuscht über ihre Parteifreunde hinzu. Die vierte Gesamtschule bedeutet zwangsläufig das Aus für drei Schulen - Hauptschule Aretzstraße, Hugo-Junkers-Realschule und Geschwister-Scholl-Gymnasium - und damit das Ende von drei funktionierenden Einrichtungen mit erprobten pädagogischen Konzepten fürs Viertel. "Unausgegoren" nennt sie den Antrag für die Gesamtschule.
Betroffen ist davon auch ihr Mann Manfred Paul, Schulleiter an der Aretzstraße, der bereits seinen Austritt aus den Grünen erklärt hat. Schwer enttäuscht zeigen sich weitere Mitglieder von der derzeitigen Schuldebatte, darunter Ulla Griepentrog und David Hasse, ebenfalls Lehrer an der Aretzstraße.
Trotz der Zerwürfnisse kündigt Elisabeth Paul an, sich in den letzten Monaten der laufenden Ratsperiode "konstruktiv" verhalten zu wollen. An der Abstimmung über die Gesamtschule werde sie sich nicht beteiligen, ihre Arbeit im Verkehrsausschuss jedoch fortsetzen. "Ich will ja nicht alles kaputthauen." Paul ist seit 20 Jahren in der Lokalpolitik aktiv, seit 15 Jahren sitzt sie im Rat. Maßgeblich beteiligt war sie an den großen Debatten um die fußgängerfreundliche Innenstadt, die einst geplante Stadtbahn und zuletzt auch den grünen Mittelstreifen in der Oppenhoffallee.
Unterdessen erklärte Helmut Ludwig, Geschäftsführer der Grünen, seine Partei schätze die Arbeit der Hauptschule Aretzstraße. Gleichwohl habe man eine Antwort auf die enorme Nachfrage nach einer vierten Gesamtschule finden müssen. So sehen es auch CDU und SPD, die zugleich auf die schlechten Anmeldezahlen am Geschwister-Scholl-Gymnasium verweisen. Ziel müsse es sein, auch künftig den Abiturabschluss im Ostviertel zu ermöglichen..... Gerald Eimer
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Kulturzentrum in der Burg: Es geht zügig voran  Von Anke Hinrichs 03.05.2009 (AN)
Aachen. Mit dem geplanten Bürger –und Kulturzentrum in der Burg Frankenberg geht es voran, denn das Land NRW wird den Um- und Ausbau der Burg Frankenberg zum Bürger –und Kulturzentrum mit 800.000 Euro unterstützen, so jedenfalls lautet die jüngste Empfehlung des Beirats des Landesprogramms «Initiative fördern».
Dieses Projekt fördert bürgerschaftliches Engagement im Bereich Städtebau.
Das rund 1,5 Millionen Euro schwere Projekt Frankenburg wird zusätzlich von der Stadt unterstützt, die mit geplanten 500.000 Euro den Instandhaltungsbedarf und den Brandschutz übernimmt.
Dies seien Kosten, die für die Burg auch ohne Umbau anfallen würden, so Ute Lemmer, die als Architektin im Vorstand der Frankenb(u)erger mitarbeitet.
Außerdem fördert das Land NRW den Denkmalschutz mit 100.000 Euro und mit runden 80.000 Euro steht der Verein selber bereit, die will er durch Spenden und Eigenleistungen aufbringen.
Zwar fehlen in der Rechnung noch 20.000 Euro, doch Ingo Klusemann, erster Vorsitzender des Vereins, ist sich sicher, «dass wir mit der Zusage aus dem Landesprogramm im Rücken jetzt konkrete Pläne präsentieren können, die das Projekt für mögliche Sponsoren greifbar macht».
Dafür stehen die prominenten Mitglieder des Vereins, Elisabeth Paul von den Grünen und Karl Schultheis von der SPD, sie werben Sponsoren und betätigen sich als „Türöffner“ bei den Ämtern, erläutert Paul.
So gab es viel Unterstützung vom Gebäudemanagement der Stadt und viele Handwerksbetriebe aus dem Viertel hätten schon Zusagen für den Umbau gegeben.
«Das Projekt ist ein weiterer Beweis, dass bürgerschaftliches Engagement lebt, denn der Frankenb(u)eger Verein trifft mit der Ausgestaltung der Burg viele Interessen der Bürger an diesem zentralen Ort», weiß Schultheis.
Dementsprechend bedient der Umbau der Burg vier verschiedene Sparten: Ein bürgerschaftlicher Bereich steht für private Feste und Vereinsfeiern bereit, er kann aber gleichermaßen auch von Initiativen und Gruppen genutzt werden, dafür bietet sich unter anderem der große Raum im Dachgeschoss an.
Für kulturelle Veranstaltungen wird der Turm im Innern der Burg hergerichtet.
Der Innenhof der Burg steht weiterhin dem DasDa–Theater zur Verfügung, und im Erdgeschoss öffnet eine Gastronomie ihre Pforten.
Daraus und aus der Vermietung der Seminar-und Tagungsräume im ersten Obergeschoss erwartet der Verein regelmäßige Einnahmen, so dass der Betrieb, laut Wirtschaftsplan im fünften Jahr nach dem Umbau schwarze Zahlen schreiben kann.
Aller Voraussicht nach wird mit dem dann Anfang nächsten Jahres begonnen. Ute Lemmer rechnet mit einer Bauzeit von anderthalb Jahren, so die ersten Feste im Bürger- und Kulturzentrum in drei Jahren stattfinden können.
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(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 24. April 2009)
Bürger wünschen mehr Stil für die Viktoriaallee
Aachen. Mit großem Aufgebot stellte sich die Stadtverwaltung den Bürgern und Anliegern rund um die Viktoriaallee. Im Josefshaus trafen sie auf etwa 50 Interessierte, darunter auch OB-Kandidat Marcel Philipp (CDU).
Sie alle wollten sich die Erneuerungspläne für die altgediente Allee zwischen der Pfarre Herz Jesu über die Bismarckstraße hinaus bis zur Oppenhoffallee anhören.
Uwe Müller und Karin Hahnbück vom Fachbereich Verkehrsanlagen legten zwei Ausbauvarianten vor, die sich in wenigen, aber doch wichtigen Details unterscheiden.
Die dringend notwendige Sanierung der seit etwa 50 Jahren kaum mehr veränderten Wohnstraße im Frankenberger Viertel ist laut Regina Poth, ebenso zuständig für Straßen- und Verkehrslagen, dringend erwünscht und auch rechtlich notwendig. Denn allzu desolat ist inzwischen die gepflasterte Fahrbahnoberfläche der Allee aus der Gründerzeit.
Verkehrsberuhigung
Einige Basisdetails scheinen allerdings schon einigermaßen unstrittig zu sein. Die komplette Allee soll bis zur ihrem Anschluss an die Turpinstraße, also nach der Kirchenumfahrt, Tempo-30-Zone werden. Was die Bismarckstraße im zentralen Bereich zwischen Schlossstraße und Viktoriaallee ja bereits ist. Weiter wird laut Planung ein Kreisverkehr die bisherige Ampelanlage an der Kreuzung Bismarckstraße/Viktoriaallee ersetzen.
Ob dieser Kreisverkehr nun in einer kleinen Ausführung oder in der von der Verwaltung vorgeschlagenen großen Lösung mit grünem Innenbereich angelegt werden soll, darüber gab es bei den Bürgern unterschiedliche Auffassungen. Der Vorschlag aber, den Innenbereich des Kreisverkehrs wie etwa am Pastor- oder Suermondtplatz für Fußgänger begehbar zu machen, leuchtete spontan ein und wurde von Müller den Anregungen für die politische Beschlussfassung in den Ausschüssen und der Bezirksvertretung beigefügt.
Denn begründbar sei kaum, argumentierten die Anlieger, dass der jetzt neu begehbare innere Alleenbereich durch den Kreisverkehr ohne Querungsmöglichkeit unterbrochen werden solle.
Heikles Thema Parkplätze: Für den verkehrlichen Ausbau der Allee, der die Bedürfnisse der Feuerwehr berücksichtigen muss, gibt es zwei Varianten. Die eine sieht den Rückbau der Bürgersteige um 70 Zentimeter von jetzt drei Metern Breite auf 2,30 Meter vor. In dieser Variante reduzieren sich die längs zur Straße liegenden Parkplätze in der Allee um vier von 169 auf 165. Gehe man nicht an die Bürgersteige heran, müssten an dem Alleenstreifen - das ist die Variante 2 - Halteverbotszonen geschaffen werden, die den Platz für die Drehleiterwagen der Feuerwehr bei Einsätzen freihalten würden. Das koste die stattliche Zahl von 35 Parkplätzen.
Die Varianten unterscheiden sich ebenso bei der Kirchenumfahrt von Herz Jesu. In beiden Vorschlägen soll die Durchfahrt unterhalb von Herz Jesu (dort stehen Container) geschlossen werden - was zu spontanen Protesten der Anlieger führte. Zur Disposition wird wahrscheinlich nun der Verwaltungsplan stehen, an der unteren Einfassungsmauer des Kirchplatzes einen kleinen Bürgersteig einzurichten - unnötig, meinen die Bürger, das koste nur Parkraum, sogar die Bäume dort sollten weggenommen und wieder neu gepflanzt werden.
Dispute mit der eher ablehnend und teilweise harsch diskutierenden städtischen Vertreterin Regina Poth zog das Thema «Straßenbelag» nach sich. Mehr als eine Asphaltdecke, stellte Poth fest, sei nicht drin, für die Bürgersteige seien normale Betonplatten vorgesehen: «Das können Sie sich bald im Reichsweg ansehen», beschied Poth die Frager. Neues Kopfsteinpflaster sei, wenn überhaupt nach der Bauordnung zulässig, kaum finanzierbar, wehrte Poth ab.
Manche hatten sich angesichts der «wunderschönen Allee» eine weniger «einfallslose» Ausführung gewünscht. Müller wies darauf hin, dass etwa an der Kreuzung Frankenberger Straße - dort sollen die «Alleenköpfe» abgerundet und neu gestaltet werden - wie auch am Übergang zur Turpinstraße durchaus Aufpflasterungen und farbliche Abhebungen auf dem Asphalt vorgesehen seien.
Die gesamte Baumaßnahme kann bereits jetzt in die Ausführungsplanung gehen, weil Mittel aus dem Konjunkturprogramm des Bundes verfügbar sind, etwa 1,1 Millionen Euro soll die ganze Sache koste.
Anliegerbeiträge
Natürlich, das erklärte Inge Schreiber vom Bereich Bauservice, werden Anliegerbeiträge nach der gültigen kommunalen Satzung fällig. Erste Berechnungen ergäben, so Schreiber, für drei- bis fünfgeschossige Häuser Beiträge pro Grundstück zwischen 4300 und 5300 Euro.
Manchen war das zu viel. Eine Stimme forderte, doch alles so zu lassen, wie es ist. Das allerdings ist die einzige Variante, die nicht funktioniert, war die Meinung der Fachleute - schon alleine wegen der Schlaglöcher und des hohen Verkehrslärms durch die alte Pflasterung. Der neue Asphalt soll dann folgerichtig ein Flüsterasphalt werden. Die Forderung nach Zebrastreifen an den Kreuzungen wurde mit Hinweis auf die gesetzlichen Bestimmungen in einer Tempo-30-Zone abgelehnt. Wenn alles klappt und die politische Beratung problemlos verläuft, kann ab Anfang 2010 mit dem Ausbau begonnen werden.
Anregungen der Bürger sind weiterhin erwünscht unter 0241/4326109 oder als E-Mail an presse@mail.aachen.de Von Wolfgang Schumacher
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(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 6. April 2009)
 Große Feier mit Kind und Kegel
Die gleichnamige Kita beging jetzt ihr 20-jähriges Jubiläum. Hervorgegangen aus einer Elterninitiative. Von Anfang an zwei altersgemischte Gruppen.
Aachen. Mit ganz viel Spiel und Spaß feierte die von einer Elterninitiative getragene Kindertagesstätte "Kind und Kegel" am Wochenende ihr 20-jähriges Bestehen. Eltern, Erzieher und viele Ehemalige dachten gemeinsam zurück an die Anfänge der Einrichtung, auch Freunde und Förderer waren mit von der Partie.
"Schön, dass so viele Eltern mit ihren mittlerweile erwachsenen Kindern hier sind und ihre Erinnerungen mit uns Revue passieren lassen", freute sich Leiterin Edith Yurderi.
Bei der Kinderparty sorgte ein Clown für großen Spaß, während die Eltern vom Duo Bongo Butzemann bestens unterhalten wurden. Zur Freude ihrer Eltern führten die zwölf Kinder der Theatergruppe das Stück vom "Regenbogenfisch" auf. Auf dem Neumarkt ließen die Kinder zur Feier des Tages bunte Luftballons aufsteigen.
Stellvertretend für die rund 15 Elternpaare, die den Verein gegründet haben, waren Gabi Winkler und Dagmar Ewert gekommen. Entstanden war die Idee aus dem Wunsch der Eltern heraus, Arbeit und Kinder unter einen Hut zu bringen - "damals gab es zu wenig Kindergartenplätze und keine Betreuungsmöglichkeiten für unter Dreijährige".
Am 1. April 1989 eröffnete der Elternverein "Kind und Kegel" die gleichnamige Kita an der Bismarckstraße 93, wo Kinder ab vier Monaten betreut werden. "Von Anfang an hatten wir zwei altersgemischte Gruppen", erzählte die Leiterin.
Bis heute sind alle 30 Plätze stets vergeben. Das Interesse an Betreuungsangeboten für unter drei- und vor allem für unter einjährige Kinder ist immer noch enorm, so dass die Warteliste oft lang ist.
"Hier geht es sehr familiär zu", beschreibt die Vorsitzende des Vereins, Jennifer Kurtz, die Atmosphäre. Statt Gesprächen zwischen Tür und Angel gebe es für die Eltern einen intensiven Einblick." Ich möchte mein Kind nicht morgens abgeben und nachmittags abholen sondern aktiv mitgestalten", betont sie, "das Besondere an unserer Elterninitiative ist, dass alle Eltern hoch motiviert sind und vielfältige Aufgaben übernehmen."
Das sind zum Beispiel Entscheidungen über das pädagogische Personal und die Aufnahme neuer Kinder. In den Sommerferien steht die jährliche Renovierung im Haus an, der Garten will gepflegt sein und geputzt werden muss auch. Auch bei der Organisation von Festen oder dem Austauschen von Sand sind die Eltern dabei.
Die vielen Vorteile wiegen den Arbeitsaufwand aber allemal auf. "Das pädagogische Konzept mit altersgemischten Gruppen hat sich bewährt", zieht Edith Yurderi nach 20 Jahren abwechslungsreichen Kitalebens ein positives Fazit. Groß und klein würden sich wunderbar ergänzen. Vorteile sähen die meisten Eltern auch im ständigen Austausch mit dem pädagogischen Personal und anderen Eltern.
Weitere Informationen gibt es bei der Kita "Kind und Kegel", Bismarckstrasse 93, Telefon 02 41/54 26 20. Nina Krüsmann
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April 2009
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