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In eigener Sache: Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Wichtiges gehört? Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Neues gesehen? Haben Sie einen interessanten Vorschlag?
Lassen Sie es die Bürger rund um den Neumarkt wissen. Sie freuen sich.
Informationen an: Fax: 02 41/5 15 22 44 e-Mail: Klaus.Wittkamp@t-online.de
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Übersicht Januar
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Insulaner wieder geschlossen Traditionswirte werfen das Handtuch (Zeitung AZ) Bisheriges Sortiment in neuem Ambiente? Kalymnos-Singkreis probt ab Februar 2009 wieder an alter Wirkstätte Kein Platz für rechtsradikale Provokateure (Zeitung AN) Dezember 2008
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Veranstaltungen
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 Ausstellung vom Aachener Bildhauer Klaus Schmetz Imagination Figur Zeichen
vom 17.01.09-01.03.09 in der Reichsabtei Aachen-Kornelimünster
Finssage: 01.03.09, 15.00 Uhr, Dichterlesung mit Andrea Gerster, Schweiz, “Mimosa fliegt”
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Termin und Ort für den nächsten Stammtisch stehen schon fest. Getagt wird Dienstag, den 03. Februar, um 20.00 Uhr, in der Gaststätte Pfalzgraf an der Bismarckstraße. (wtt)
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DUMONT Live Musik Paragon am So 18.01.09, 20.30 Uhr Nils Pollheide Trio So 25.01.09, 20.30 Uhr Stanley Road Sa. 07.02.09, 20.30 Uhr
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... und was sonst im Viertel passiert ...
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Burg Frankenberg: Dauerausstellung: Museum für Aachener Stadtgeschichte und Kunsthandwerk, sonntags zwischen 11.00 und 14.00 Uhr sowie Dienstags bis Donnerstag nach Vereinbarung, Telefon: 02 41/4 32 44 10, am 04. 01., "Der St. Gallener Plan und die Klöster" um 11.00 Uhr, am 11. 01., "Das Bild Karls des Großen in Aachen" um 11.00 Uhr, am 18. 01., "Ansichten von Burtscheid" um 11.00 Uhr, am 25. 01. , "Napoleon in Aachen" um 11.00 Uhr; Musikbunker Aachen, Goffartstrasse 26: am 09. 01. , LIVE & IN FARBE: SACRIN & FREAKWAVE & DEVELOPMENT DISORDER um 20.00 Uhr, am 10. 01. , LOUD-FM um 23.00 Uhr, am 16. 01., 5 in a Row EMMA6 & FLAMING MOUSTACHES & MALIBU & ROSSKOPF & HANGOVER (5 Bands je 30 Minuten) um 20.00 Uhr, am 17. 01. , GOA PARTY: Per Anhalter ins All VI um 22.00 Uhr, am 21. 01., THE REAL MCKENZIES: (Folkpunk) Sex Pistols meet Robbie Burns um 20.00 Uhr, am 24. 01., THE METEORS: The Kings Of Psychobilly Live! "Hymns For The Hellbound" Tour 2009 um 20.00 Uhr, am 25. 01., INDIE FESTIVAL +/- (PLUSMINUS) & JERSEY (w/the notwist) -supp:THE LOUDEST BOOM BAH YEAH Visions Lieblinge und Notwist Ableger, einziges gemeinsames Konzert in Deutschland um 20.00 Uhr, am 28. 01., JAMES BLOOD ULMER The original Black Rock Trio um 20.00 Uhr; Herz Jesu Kirche: am 04. 01., Dankgottesdienst der Sternsinger um 10.15 Uhr, am 05. und 06. 01., Sternsinger ziehen morgens und nachmittags durch die Pfarre und singen in den Häusern ; Viktoriaschule, Eingang Kurbrunnenstraße: am 30. 01., "Ronja Räubertochter" um 09,30 und 12.00 Uhr, am 31. 01., "Ronja Räubertochter" um 15.00 Uhr; Astoria, Oppenhoffallee 115: KG Rübezahl Silesia, Jubiläumsempfang 3 x 11 Jahre um 11.00 Uhr; Buddhistisches Zentrum (Oppenhoffallee 23): am 31. 01., Sabrina Lehmann, Feng-Shui um 11 Uhr; Fachberatung für Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten(WABe), Warmweiherstrasse 28 : Telefon: 02 41/51 10 63, Mo. bis Fr., 09.00 bis 12.00 Uhr; Jugend- und Drogenberatung, Herzogstrasse 4:Telefon: 02 41/98 09 20, Offene Sprechstunde: Mo., 16.00 bis 18.30 Uhr, Do., 10.00 bis 12.00 Uhr. (Termine ohne Gewähr) (wtt)
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Insulaner wieder geschlossen
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Es hatte sich zunächst niemand etwas dabei gedacht, als ein paar Tage vor Weihnachten auf einem Stück Papier zu lesen war, dass die Gaststätte Insulaner wegen Krankheit geschlossen sei. Jeder hatte Verständnis dafür. Also nichts mit einem anspruchsvollen, schmackhaften Silvester-Menü am attraktiven Treffpunkt Neumarkt. Auf Rückfrage kam heraus, dass die Gründe für die verschlossenen Türen zum Insulaner tiefer sitzen. Es gibt finanziellen Ärger zwischen dem Betreiber der Gaststätte, Shahab Sadatolhosseini, und ihrem Pächter sowie Getränkelieferanten Bongartz. Einer der Gründe: Nach dem totalen Rauchverbot in der Gaststätte blieben viele Gäste aus. Ein Teil von ihnen wäre möglicherweise geblieben, beziehungsweise zurückgekehrt, wenn eine gläserne Trennwand zwischen dem Ausschank und dem hinteren Speiseraum sowohl Rauchern als auch Nichtrauchern einen Aufenthalt im Insulaner ermöglicht hätte. Doch wer bezahlt die Umbaukosten? Mindestens in diesem Punkt sind beide Parteien offensichtlich unterschiedlicher Meinung. Das Ergebnis: Die Gaststätte Insulaner bleibt vorläufig geschlossen. Wie es weiter geht, steht noch in den Sternen. wtt
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Bisheriges Sortiment in neuem Ambiente?
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Nicht allzu lange verkaufte Ralf Machowiak in seinem Geschäft für Büro- und Schulbedarf an der Triebelstraße 1/Ecke Oppenhoffallee und nahm Päckchen und Pakete für eine private Zustellerfirma entgegen. Am Jahresbeginn ließ er die Rollläden herunter. Sein Vermieter hatte ihn angeblich mit Renovierungsversprechen im Stich gelassen: "Mein Ladenlokal verkam zusehends und wurde auch zu klein. Da hatte ich genug." Doch Ralf Machowiak will - nach eigenen Worten - nicht aufgeben: "Vielleicht schon Mitte Januar werde ich an anderer Stelle im Viertel ein neues Geschäft beziehen und weiter mein bisheriges Sortiment in einer schöneren, helleren und größeren Umgebung anbieten. Auch den Versanddienst mache ich weiter." Die Frankenberger dürfen gespannt sein. (wtt)
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Kalymnos-Singkreis probt ab Februar 2009 wieder an alter Wirkstätte
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Offensichtlich ist es für ein Lokal nicht ungefährlich, den Singkreis aus dem ehemaligen Kalymnos zu beherbergen. So schließt nun am 07. Januar 2009 das Dinosaurus, und ist damit das zweite Restaurant, das der "Kalymnos-Chor" verlassen muss. Geprobt wird dort am zweiten Januar zum letzten Mal.
Irgendwann im Januar zieht die Gaststätte "Karawane" von der Oppenhoffallee in die Räume des alten Kalymnos. Was liegt den Freunden dieser Gaststätte näher, dann wieder an der neuen/alten Wirkstätte - in bester Tradition - an jedem ersten Freitag im Monat zu singen. Neu: Das so genannte "Karawalymnos" öffnet dann auch den großen Saal, direkt hinter dem Restaurant.
Die Silvesterfête kann allerdings - entgegen früheren Aussagen - dort noch nicht stattfinden. Die Karawanen-Besatzung ist nicht in der Lage, für eine Feier zur Jahreswende das alte Kalymnos rechtzeitig umzurüsten. So trifft man sich also im Dinosaurus. Bitte zu diesem Anlass auch die Gitarren mitbringen.
Singen wird der alte Kreis nach Plan am sechsten Februar 2009 zum ersten Mal allerdings in der neuen Karawane. Fällt das Treffen aus, erscheint rechtzeitig eine entsprechende Mail auch auf der Frankenberger Homepage (www.frankenberger-viertel.de).
Gewandert wird natürlich auch in 2009. Vorgesehene Termine sind (Treffpunkt ist jeweils 11.00 Uhr am Parkplatz Siegel. Eine Anmeldung ist nicht nötig.): der 18. Januar, 22. Februar, 21. Juni, 30. August, 27. September sowie 22. November. Zusätzlich ist vom ersten bis zweiten Mai eine zweitägige Exkursion vorgesehen (in die Eifel oder Ardennen bzw. an die Mosel). Dafür ist aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung per mail (Einzel- oder Doppelzimmer) bis Ende Februar nötig. (wtt)
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WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN:
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(Gekürzter Bericht aus der Aachener Zeitung vom 07. Januar 2009)
Traditionswirte werfen das Handtuch "Lennet Kann", "Insulaner" und "Dinosaurus" nach Jahrzehnten geschlossen. Aachener Kneipenlandschaft verändert sich.
Aachen. . . . Ums liebe Geld geht es auch im "Insulaner" an der Bismarckstraße. Der zählte nach fast 30 Jahren mit dem Urgestein Franz Weniger hinter der Theke nach der Jahrtausendwende eher glücklose Pächter. Zuletzt brachte nur Shahab Sadatolhosseini nach einem Komplett-Umbau erfolgreich frischen Wind in den "Insulaner". Seit dem 18. Dezember sind die Türen dennoch wieder dicht. Man streite mit dem Bierverlag unter anderem um die Finanzierung einer gläsernen Rauchertrennwand, erklärte Sadatolhosseini - Ende völlig offen.
"Tatsache bleibt, das sich Aachens Kneipenlandschaft spürbar verändern wird - und teils ändern muss, um mit den Rahmenbedingungen wie dem Nichtraucherschutz fertig zu werden", sagt Dehoga-Chef Deutz. Robert Esser
_____________________________________________________________________________________ Probleme mit dem Raucherabteil ungelöst
Laut Insulaner-Gastronom Shahab Sadatolhosseini sind Streitigkeiten mit seinem Bierverlag über die Finanzierung der Rauchertrennwände in dem Traditionsrestaurant an der Bismarckstraße Grund für die Schließung. Die Gastronomie-Legende Franz Weniger hatte das Lokal über Jahrzehnte zum Szenen-Treff im Frankenberger Viertel gemacht. Seit dem Jahrtausendwechsel erlebte der Insulaner wechselhafte Zeiten mit verschiedenen Pächtern. Seit dem 18. Dezember sind die Türen verschlossen. "Ohne Raucherbereich hat ein Restaurant wie der Insulaner kaum eine Chance", sagt der Wirt. Die Verhandlungen mit dem Bierverlag laufen. Das Ergebnis sei völlig offen, sagt Shahab Sadatolhosseini.
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(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 24. Dezember 2008)
Kein Platz für rechtsradikale Provokateure Mehr als 800 Menschen versammeln sich in der Oppenhoffallee und protestieren gegen den geplanten Aufmarsch der Neonazis
Aachen. Wenige Stunden vor dem Neonazi.Aufmarsch an Heiligabend haben mehr als 800 Menschen ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Sie versammelten sich am Dienstagabend am Mahnmal für die Opfer der Nationalsozialismus in der Oppenhoffallee. Oberbürgermeister Jürgen Linden erklärte, die Provokationen des "braunen Gesocks" erfülle die Menschen "mit Abscheu und Ekel".
Linden betonte in seiner Rede ebenso, dass Aachen eine interkulturelle und weltoffenen Stadt sei, in der die Menschen friedlich und tolerant miteinander lebten. "In dieser Stadt ist kein Platz für rechtsradikale Provokateure, für Menschen, die unsere gesellschaftlichen Werte und Errungenschaften zerstören wollen", rief Linden den Menschen zu, die ihm für diese und ähnliche Aussagen teils lang anhaltenden Applaus spendeten.
Der Zustrom war so groß, dass auf dem Mittelstreifen schon rasch zu wenig Platz war. Die Polizei musste beide Fahrspuren der Oppenhoffallee sperren, damit alle Teilnehmer Platz fanden. Unter den Menschen waren neben Vertretern von Parteien, Kirchen und Initiativen auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Kreisdirektor Helmut Etschenberg. Anwohner verfolgten die Gedenk- und Protestkundgebung teilweise von ihren Fenstern und Balkonen aus.
Linden betonte, dass das Datum des rechten Aufmarsches an Heiligabend ebenso wie jenes für den braunen Spuk am Vorabend des 70. Jahrestages der Reichpogromnacht "mit böser Absicht gewählt" sei. Die Neonazis würden "unser harmonisches und freiheitliches Zusammenleben beeinträchtigen, unsere Feste, das christliche Weihnachten, das jüdische Chanukka-Fest und das islamische Neujahrsfest verhöhnen. Das lassen wir nicht zu!" Abermals folgte lang anhaltender Applaus.
Aachen, fuhr der OB fort, sage geschlossen "Nein zu solch' irrwitziger Agitation fehlgeleiteten Denkens und bösartigen Handelns". Rechtsextreme seien "so verbohrt, so hasserfüllt und aggressiv, dass sie nicht einmal vor dem Leben des Anderen einhalten", sagte Linden. Es gelte daher, "über den Tag hinaus" gegen Neonazis und für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. "Lassen Sie uns eintreten vor allem aber für unsere Werte, für Offenheit, Pluralität, Demokratie und den inneren Frieden", appellierte der OB.
Und er erinnerte daran, dass das Mahnmal für die Opfer der Nationalsozialismus auch an Franz Oppenhoff erinnere, dem ersten Aachener Oberbürgermeister nach der Befreiung von der Nazi-Diktatur. Er war am Palmsonntag 1945 durch Nazi-Partisanen ermordet worden.
Zum Ende der rund 20 Minuten dauernden Kundgebung rezitierte der Theater-Schauspieler Jens Eisenbeiser das Gedicht "Todesfuge" des Schriftstellers Paul Celan ("Der Tod ist ein Meister aus Deutschland").
Im Anschluss wurde schweigend der fast 140 Todesopfer gedacht, die seit der deutschen Wiedervereinigung durch die Hand rechtsextremer und rassistischer Täter starben. Rund 30 Sekunden lang lag über der ansonsten viel befahrenen Oppenhoffallee eine bedrückende Stille. Michael Klarmann
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Dezember 2008
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