Feb08

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In eigener Sache:
Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Wichtiges gehört? Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Neues gesehen? Haben Sie einen interessanten Vorschlag?

Lassen Sie es die Bürger rund um den Neumarkt wissen. Sie freuen sich.

Informationen an: Fax: 02 41/5 15 22 44
e-Mail:
Klaus.Wittkamp@t-online.de

Übersicht Januar

"Wir bleiben für Sie wach" - das nächste Mal am 30. Mai
Stammtisch im Zeichen des Frühlingsfestes
Schilda läßt grüßen
Frankenberger Stammtisch
Einbrecherkönig von Frankenberg bestraft (Zeitung)
Oppenhoff (Hunde-)allee (Zeitung)
Januar 2008

Veranstaltungen

Ein Fastenessen in Herz Jesu

Ein Fastenessen findet am neunten März (Misereorsonntag), nach der Familienmesse um 10,30 Uhr, im Pfarrsaal von Herz Jesu (Viktoriaallee 51), zwischen 11.30 und 13.30 Uhr statt. Bei einem einfachen, schmackhaften Gericht nach bolivianischem Rezept können Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene Erfahrungen und Gedanken austauschen. Einige Produkte werden auch zum Verkauf angeboten und es gibt Informationen über fair gehandelte Waren aus der dritten Welt. Das Essen ist kostenlos, Spenden sind immer herzlich willkommen. (wtt)

 

Stammtischlogo02

Der nächste Stammtisch findet am Dienstag 4. März 2008, 20.00 Uhr statt. Wo: VISITATIS, Triebelstr. 21

"EigenArt" - eine gelungene Präsentation

"EigenArt" nennt Elisabeth Müller ihre beeindruckenden Bilder in Öl, von denen einige thematisch besonders interessante im Restaurant Cassolette, Bismarckstraße 112 präsentiert werden. Die Bildauswahl besticht. (wtt)

 

... und was sonst im Viertel passiert ...

Burg Frankenberg: Dauerausstellung: Museum für Stadtgeschichte und Kunsthandwerk, sonntags zwischen 11.00 und 14.00 Uhr sowie dienstags bis donnerstags nach Vereinbarung,
Telefon: 02 41/4 32 44 10; am
  17. 02. , Aachen im Mittelalter, Führung um 11.00 Uhr, am 24.. 02., Die Burg und ihre Exponate zur Stadtgeschichte, Führung um 11.00 Uhr;
Musikbunker Aachen, Goffartstrasse 26: am 22. 02.,  " The mighty Speedwalker Jaglag", Hardrock im Saal um 20.00 Uhr, am 29. 02. ,  "PENCILCASE SWINGCORE RELEASEPARTY" + "PANDORA"; Rockkonzert um 20.00 Uhr im Saal,; 
Stadtbekannt & Co.: am 17. 02. , Frankenberger Fassaden, Führung um 15.00 Uhr ab Ecke Schloss-/Bismarckstraße;  
Fachberatung für Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten(WABe),  Warmweiherstrasse 28: Telefon: 02 41/51 10 63, Mo. bis Fr., 09.00 bis 12.00 Uhr;
Jugend- und Drogenberatung, Herzogstrasse 4: Telefon: 02 41/98 09 20, offene Sprechstunde: Mo., 16.00 bis 18.30 Uhr, Do., 10.00 bis 12.00 Uhr.       (Termine ohne Gewähr)                                           (wtt)

 

"Wir bleiben für Sie wach" - das nächste Mal am 30. Mai

In kleinem Kreis traf sich am zwölften Februar wieder einmal die Gruppe Frankenberger I. D. E. (die Interessengemeinschaft - Dienstleister - Einzelhandel). Entsprechend gut war die Stimmung. Aber es ging auch zur Sache: Festgezurrt wurde der Termin des nächsten Nachtshoppings. Es ist Freitag der 30. Mai. Dann heißt es wieder: "Wir bleiben für Sie wach" - sogar bis Mitternacht. Auch diesmal überrascht die Freunde eines späten Einkaufsbummels eine Menge interessante Aktionen (Einzelheiten auf der Homepage zu einem späteren Termin). Damit das Ereignis richtig erfolgreich ist und viele Menschen von außerhalb ins extravagante Frankenberger Viertel kommen, plant I. D. E. gemeinsam und regelmäßig in den Tageszeitungen zu inserieren. Doch nicht vergessen: Die beste Werbung bleibt die Mundpropaganda. (wtt)

 

Stammtisch im Zeichen des Frühlingsfestes

Einen ungewöhnlichen Tagungsort hatte sich der Frankenberger Stammtisch erstmals mit dem Büroräumen der "Häuslichen Alten- und Krankenpflege VISITATIS" in der Triebelstraße ausgesucht. Spötter und Misstrauische wurden eines Besseren belehrt: Der Abend in den modernen, lichten Räumen - vor allem ohne Umgebungslärm - war gelungen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil eine Frankenbergerin, anläßlich ihres Geburtstags, die mehr als 15 Anwesenden mit einem Glas Sekt und kleinen Leckereien verwöhnte. 

Die Tagesordnung war kurz: Gerne erinnerten sich die Stammtischfreunde an die Karnevalssitzung auf dem Neumarkt mit vielen Höhepunkten. Das Wetter spielte mit und so schunkelten noch nach 15.00 Uhr viele Jecken auf dem Vorzeigeplatz im Viertel (siehe auch Bildbericht). Bilanzieren konnte Dieter Jurewicz, dass die Renovierung der Toiletten auf dem Neumarkt fast abgeschlossen ist. Gezeigt wird das Ergebnis - auch auf der Homepage - sobald die letzte Anstricharbeiten fertig sind.

Der wichtigste und lange diskutierte Tagesordnungspunkt war - wie bereits angekündigt - die Detailplanung für das Frankenberger Frühlingsfest, dessen Termin (18. Mai) endgültig fest steht. Gefeiert wird von 12.00 bis 18.00 Uhr. Wie in den Vorjahren ist für Getränke gesorgt. Es wird gegrillt und eine Kuchentheke gibt es auch. Es startet wieder einen Kinderflohmarkt, und es dreht sich ein Karussell. Vielleicht steht auch der beliebte Aero-Trimm auf dem Neumarkt. Die Preise für Verzehr und Amüsement sind niedrig. Es gilt lediglich die anfallende Kosten für das aufwändige, gemeinnützige Ereignis zu decken.

Geplant ist auch der Luftballonweitflug-Wettbewerb der Sparkasse, bei dem schöne Preise zu gewinnen sind. Sicherlich ist der Schminktisch für Kinder aufgestellt und auch für gute Musik ist gesorgt. Bis es los gehen kann, sind noch viele Vorarbeiten zu erledigen. Alle Genehmigungs-Anträge für Ämter und Behörden hat Dieter Jurewicz auf den Weg gebracht. Viele freiwillige Helfer haben sich bereits gemeldet und wollen zum Gelingen des Festes beitragen - weitere sind willkommen.

Es gibt noch wenige Einzelheiten zu klären oder zu arrangieren. Das soll am nächsten Stammtisch geschehen, der am 04. März, um 20.00 Uhr, erneut in den Räumen von "VISITATIS" stattfindet.                        Klaus Wittkamp    

 

Schilda läßt grüßen (Unsere Meinung)

TaxistandDas bei uns im Viertel die Parkplätze nicht im Überfluss vorhanden sind, ist hinlänglich bekannt. Das nach Fertigstellung von Europas größtem Hundeklo die Anzahl der Parkplätze, wie von allen Beteiligten vereinbart, nicht gleich geblieben sind, sondern sich verringert haben, ist auch bekannt. Dies sollte aber nachgebessert werden. Vorschläge können Sie im Archiv Nov.07 nachlesen. Nein, jetzt wird auch noch die Länge des Taxistandes am Neumarkt um ca. 1,50 m erweitert. Dort, wo bisher immer 2 Wagen auf Kundschaft warten konnten, sich dabei nicht selten ziemlich breit machten, können jetzt locker 2,5 Taxen auf Kundschaft warten ( ich wußte gar nicht, dass es auch Smart-Taxen gibt). Ich frage mich, was das für Köpfe sind, die unsere Steuergelder für derartigen Schwachsinn verpulvern dürfen. Ich fühle mich richtig vera......t . (wd)

Frankenberger Stammtisch beschließt - Frühlingsfest startet am 18. Mai 

Rund ein Dutzend Frankenberger kamen, um sich gegenseitig während des ersten Stammtischs - am 08. Januar 2008 - in der Gaststätte Cassolette ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr zu wünschen. Naturgemäß hatte sich im Weihnachtsmonat 2007 nichts wesentlich Neues ereignet, was das Viertel im Januar hätte beschäftigen müssen. So konnte der übliche Rück- und Ausblick recht kurz ausfallen.

Alle Anwesenden freuten sich natürlich darüber, dass mit der Renovierung der Toilettenanlage am Neumarkt endlich begonnen werden konnte. Möglicherweise kann die neue Ausstattung schon am zweiten Februar - anläßlich der Karnevalssitzung auf dem  Markt - bewundert werden. Wer sich über den Ablauf der Veranstaltung vorab informieren möchte, bitte... Einzelheiten sind auf der Homepage unter dem Meldungstitel "Wie immer, Karnevalsfest auf dem Neumarkt" zu finden.

Zur Sprache kam noch einmal das Ereignis "Künstler helfen Kindern" im Musikbunker: Eine gelungene Aktion, die Frankenberg wieder einmal richtig ins Stadtgespräch brachte. Für die Ausrichter - der "BUNTE KREIS" - war die Kachel-Aktion durchaus ein finanzieller Erfolg: Immerhin kamen rund 5 580 Euro zusammen. Auch hier: Wer mehr wissen möchte, findet Details auf der Homepage unter dem Titel "Auktion im Musikbunker, 100 Künstler - einhundert Kacheln erbrachte 5 580 Euro".

Ein Frankenberger Stammtisch wäre ungewöhnlich, ohne ein Blick in die Zukunft. So konnte man sich schnell auf ein Datum für das Frühlingsfest im Viertel einigen. Es ist der 18. Mai. Eine detaillierte Planung ist als Hauptthema für das nächste Treffen vorgesehen. Es müssen ja rechtzeitig alle notwendigen Anträge bei den Behörden gestellt werden.

Auch für das im Viertel - im Oktober 2007 - gut angenommene "Night-Shopping" ist das Wiederauflage-Datum gefunden. Es ist der 30. Mai, an dem viele Geschäfte bis 24.00 Uhr geöffnet bleiben.

Nachdem mit diesem Beschluss die aktuelle Tagesordnung "abgearbeitet" war, galt es lediglich noch einen Termin und Treffpunkt für den nächste Stammtisch zu finden. Ausgesucht wurde der 07. Februar. Tagungsort ist diesmal kein Restaurant: man sieht sich um 20.00 Uhr erstmalig - man staune - in den Räumen der ambulanten Alten- und Krankenpflege "Visitatis" wieder, in der Triebelstraße 21.     Klaus Wittkamp
     

WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN:

(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 19. Dezember 2007)

Einbrecherkönig von Frankenberg bestraft
Vier Jahre und acht Monate für notorischen Dieb

Aachen. 66 Fälle von Wohnungseinbrüchen im Aachener Stadtgebiet waren vor der 6. Großen Strafkammer des Landgerichts angeklagt. Die meisten Taten glückten, bei einigen blieb es beim Versuch. Der 46-jährige Dieb nahm vom Dezember 2006 bis zum Juli 2007 alles mit, was nicht niet- und nagelfest war

Nach der Hauptversammlung blieben noch 51 Fälle übrig, genug für einen satten Schuldspruch. Vier Jahre und acht Monate muss der geborene Würselener sitzen, zunächst aber muss der drogenabhängige Einsteiger eine Entziehungskur absolvieren.

Bis zu 300 Euro, das hatte er den Richtern und dem Staatsanwalt vorgerechnet, brauchte er täglich für Drogen aller Art bis zu seiner Verhaftung Anfang Juli im Frankenberger Viertel.

Das Geld beschaffte er sich auf seinen Raubzügen zuletzt meistens durch eben jenes Viertel, in dem so manche gut betuchten Lehrer , Architekten, Ärzte, Rechtsanwälte oder sonstige Freiberufler ihre Wohnung haben.

Einbrüche in Mietwohnungen im zweiten, dritten oder vierten Stock: Das war das Spezialgebiet des Serientäters mit der dicken Rohrzange, die er gerade an den betagten Türen der älteren Wohnungen in dem Viertel aus Bismarcks Zeiten ansetzte. Hier ging er schon morgens so ab zehn Uhr klingeln. 

Wenn dann niemand aufmachte, schraubte er schnell das Blech vom Schloss und knackte den Zylinder. Bei Sicherheitsschlössern, wie sie die Polizei empfiehlt, hätte das nicht funktioniert, erklärte der Praktiker im Verlauf der Verhandlung sachkundig.

Dann schlich er in die Wohnungen.. Nur ein einziges Mal schlief noch jemand tief und fest im Bett. Wenn er freie Bahn hatte, packte er neben Schmuck, Scheckkarten, Bargeld, Laptops, PCs und anderen hochwertigen Elektrogeräten auch komplette Modelleisenbahnen ein.

Die Bahnen bot er billig in Kleinanzeigen an, die anderen Sachen brachte ein Bekannter zu einem Hehler. So klaute der Mann in einem halben Jahr  Diebesgut im Wert von rund 180 000 Euro. Mal brach er in der Zollernstraße, dann wieder in der Bismarckstraße ein, machte aber auch Ausflüge in andere Stadtteile, kam in Einzelfällen bis Herzogenrath und Eschweiler.

Auf der Bismarckstraße wurde er Anfang Juli gefasst - als er mit einer echt aussehenden Pistolennachbildung am helllichten Tag zwei Polizeibeamte bedrohte. Das ließen die nicht auf sich sitzen und nahmen den Einbrecherkönig von Frankenberg auf der Stelle in Gewahrsam.                             Wolfgang Schumacher

 

(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 18. Dezember 2007)

Besserung erst im nächsten Jahr
Banner macht auf einen Missstand aufmerksam. Konzept ist in der Mache.

Aachen. Das letzte Wort ist nicht vom Feinsten und wahrscheinlich auf den selbst auferlegten Reimzwang zurückzuführen. Überhaupt ist der ganze Spruch eher in holprigem Deutsch verfasst, dennoch weist er auf ein Problem hin: "Die Hunde danken Frau Nacken für mehr Platz zum Kacken." So stand es auf einem Banner, das auf der Oppenhoffallee, zwischen zwei Bäumen gespannt ist. In der Tat ist es auf  dem vom Blech befreiten Mittelstreifen mitunter ein Problem, die Seite zu wechseln, ohne in eine übel riechende Hinterlassenschaft zu treten. Doch der Autor verwechselt Ursache und Wirkung.

Für die Haufen verantwortlich sind die Halter, und das Problem stellt sich nicht nur auf der Oppenhoffallee, sondern auf jeder Freifläche in der Innenstadt (und nicht nur dort), wo sich ein Gassigeher unbemerkt mit seinem Vierbeiner in ein vermeintlich stilles Eckchen verdrücken kann. Richtig ist allerdings auch, dass der Mittelstreifen noch stark verbesserungsfähig ist. Das geht aber nicht als Einzelmaßnahme, wie Stadtpressesprecher Hans Poth erläutert, sondern nur im Gesamtpaket. Derzeit werde ein integriertes Handlungskonzept erstellt, dass alle Bereiche wie Wohnen, Arbeiten, Verkehr, Freiräume und Wegebeziehungen umfasse.

Nur durch eine derart intensive Analyse und Begründung könne man an Städtebauförderungsgelder kommen, und das dauere halt seine Zeit. Die Federführung hat ein städtebauliches Büro aus Köln, das sich schon mehrfach mit den in der Zukunftswerkstatt tätigen Bürgern zusammengesetzt hat. Im April nächsten Jahres soll das Konzept fertig gestellt sein, bis Ende Juni 2008 soll es dann durch alle städtischen Gremien gehen. Danach kann ein Antrag auf Zuschüsse bei der Bezirksregierung gestellt werden

Mit im Paket sein werden wahrscheinlich auch die Gestaltung von Frankenberger- und Schwedenpark, ebenso der Ausbau von Bismarckstraße und Viktoriaallee, deren Fahrbahnen stark erneuerungsbedürftig sind. Irgendwann gehe es auch um Vorschläge der besseren Nutzung der Blockinnenbereiche, doch das werde wahrscheinlich einem zweiten Durchgang vorbehalten bleiben.

Und die mitunter stark angegriffenen Bäume auf der Mittelinsel der Oppenhoffallee?  Bleiben die erhalten? Poth: "Ich gehe davon aus, dass die stehen bleiben."

Heiner Hautermans    

Januar 2008