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Merian120

 

 

In eigener Sache:
Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Wichtiges gehört? Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Neues gesehen? Haben Sie einen interessanten Vorschlag?

Lassen Sie es die Bürger rund um den Neumarkt wissen. Sie freuen sich.

Informationen an: Fax: 02 41/5 15 22 44
e-Mail:
Klaus.Wittkamp@t-online.de

Inhalt Dezember

Die "Clean Viktoria Initiative e. V." meldet sich wieder
Oppenhoffallee 35 Fahrzeuge abgeschleppt
Frankenberger freuen sich wieder über den Weihnachtsbaum auf dem Neumarkt
Oppenhoffallee: Mittelinsel wird gekehrt
Wochenmarkt Elsassplatz wird auf den Vorplatz des Bahnhofs Rothe Erde verlegt
Eine spannende Sache in der Brasserie Aix
Drei besondere Ereignisse im "Leerzeichen" an der Viktoriastraße
Trotz Kälte: Das Martinsfeuer auf dem Neumarkt wollten viele Erwachsene und Kinder nicht missen
Spezialitäten-Geschäft "Zum Akazienzweig" wurde renoviert
Bewohnerparken wird ausgedehnt (Presse)
Den Neumarkt soll wieder ein Weihnachtsbaum schmücken
Schade (Verkehrssituation im Viertel)

Viertelsong
Gillesbachtalsong
November 2011

StartWBAum1

Veranstaltungen

Eine spannende Sache in der Brasserie Aix

Eine spannende Sache verspricht das neue Theater-Dinner des DasDa-Theaters zu werden, welches jetzt freitags in der Brasserie Aix, in der Bismarckstraße 79, stattfindet: Die Aufführung "Für immer das Meer" verspricht einen humorvoll-romantischen Abend, mit zwei liebenswerten Schauspielern und einem unverwechselbaren Akkordeonspieler, der sorgfältig arrangierten Rock- und Popsongs interpretiert, dazu auch Stücke von Berthold Brecht und Jacques Brel... Es gibt nur noch wenige Karten. (wtt)

 

Wie wäre es mit einem Herbsturlaub bei Adonis auf Kalymnos?

Die Freunde des ehemaligen Restaurants "Kalymnos" planen schon kräftig für das Jahr 2012. Gedacht ist unter anderem an ein gemeinsames, mehrtägiges Wandern. Zur Auswahl stehen die Termine 17. bis 20. April (um Himmelfahrt), 26. bis 28. April (um Pfingsten) oder 07. bis 10. Juni (um Fronleichnam). Interessenten sollten sich möglichst bald unter ngreuel@gmx.de melden. Erst wenn feststeht, wie viele "Kalymnoten" an welchem der drei Termine mitmachen wollen, kann die Tour verbindlich beschlossen werden.

Die immer noch aktiven Freunde des Singkreis aus dem früheren Aachener Kalymnos haben inzwischen auch daran gedacht, in der ersten Herbstferienwoche des kommenden Jahres einmal nach Kalymnos zu Adonis (alias Antonios Antonoglu) zu fliegen. In einem Telefonat mit ihm war zu erfahren, dass in dieser Zeit Einzelzimmer für 30 und ein Doppelzimmer für 35 Euro zu haben sind. Nach dem gegenwärtigen Stand gibt es zu diesem Zeitpunkt noch reichlich Unterkünfte, genauso wie Urlaubsflüge auf die Ferieninsel, die zur Zeit gut 300 Euro kosten (über günstigere Angebote bitte Norbert Greuel informieren). Wer Adonis besuchen möchte und ein Zimmer braucht, sollte ihn für eine entsprechende Unterkunft unter 00 30 22 43 02 26 82 anrufen).

Und noch etwas: Das turnusmäßige gemeinsame Singen im März 2012, im Restaurant Pfalzgraf, an der Bismarckstraße 86, wird auf den 09. des gleichen Monats verschoben. (wtt)

 

lesenacht2011Drei besondere Ereignisse im "Leerzeichen" an der Viktoriastraße

Im "Leerzeichen", Viktoriastr. 10, stehen im Dezember wieder drei neue Veranstaltungen zur Auswahl.
Das erste Ereignis, am 4. Dezember hat das Motto "Lichtkunst-Kunstlicht". Siegfried Kürschner und Nils Gajek malen mit Licht. Wie das geht und wie das ausschaut, erfahren die Zuschauer ab 20:00 Uhr. Sie können sich auch gerne aktiv an dem Ereignis beteiligen. Der Eintritt ist frei.

Der nächste Termin startet am 10. Dezember, mit einer Kinderbuchlesung von der Illustratorin Gisela Schartmann. Dort gibt es für die jungen Zuhörer die "Abenteuer der Kellerassel Kalle 5" zu belauschen. Die Lesung richtet sich vor allem an Kinder, die zwischen vier und zehn Jahre alt sind (alle anderen sind natürlich auch willkommen). Die Lesung beginnt um 15:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Schließlich heißt es am 17. Dezember "Mund um die Uhr". Unter diesem Titel geht das begonnene Thema "lange Lesenacht" in die zweite Runde - 24 Autoren in zwölf Stunden - nonstop von 16:00 Uhr nachmittags bis 04:00 Uhr morgens. Unterstützt werden die Veranstalter erneut vom Hochschulradio Aachen, das die Aktion auf 99,1 live überträgt. Der Eintritt ist ebenfalls frei. (wtt)

 

Stammtischlogo02

Der erste Stammtisch im frischen Jahr 2012 startet sinnvollerweise - am
02. Januar sind noch Schulferien - erst am 10. Januar, wie üblich um
20.00 Uhr. An welchem Ort? Er wird noch mitgeteilt. (wtt)

 

Oppenhoffallee: Mittelinsel wird gekehrt

Der Aachener Stadtbetrieb wird die lang gestreckte Mittelinsel in der Oppenhoffallee am Dienstag, 06. Dezember, zwischen 07.00 und 16.00 Uhr vom Herbstlaub befreien. Mitarbeiter der Grünpflege und der Straßenreinigung werden auf dem Mittelstreifen und am angrenzenden Fahrbahnrand gemeinsam kehren. Deshalb ist das Halten und Parken von Autos auf dem Parkstreifen entlang des Mittelstreifens an diesem Tag zeitweilig verboten. Der Stadtbetrieb wird die gereinigten Flächen schnellstmöglich wieder für das Parken freigeben. Stadt Aachen


 

... und was sonst im Viertel passiert ...

Musikbunker-Aachen, Goffartstraße 39, Telefon 02 41/53 21 80: Am 03. 12., LOS PLACEBOS & THE TIPS (Pop, Punk, Soul, Jazz): um 20.00 Uhr, am 03. 12., TRANSITION pres.: VRIL: um 23.30, am 07. 12., OATHBREAKER & HIEROPHANT w/Lavatch: um 20.00 Uhr, am 09. 12., THE CLERKS w/The Jigs (Sixties Ska, Klezmer, Balkanbeats, Rocksteady, Raggie, Psychodelics, Metal): um 20.00 Uhr, am 09. 12., GO BANANAS PARTY: um 23.00 Uhr, am 10. 12., FARID BANG & SUMMER CWM (Rap): um 19.00 Uhr, am 10. 12., DARK & LOUD (Wave, EBM, Gothic, Punkrock, Metal) DJ Oli: um 23.00 Uhr, am 11. 12., Club Anonyme Melancholiker präsentiert: SCOTT MATTHEW (Sänger, Gitarrist): um 20.00 Uhr, am 14. 12., THE TOASTERS (Nyc Ska): um 20.00 Uhr, am 16. 12., BACKMAIL: um 20.00 Uhr, am 16. 12., REFUNKED PARTY: um 23.00 Uhr, am 17. 12., PETER PAN SPEEDROCK: um 20.00 Uhr, am 17. 12., OXYGEN PARTY LA NUIT D'ANKOU (Drum 'N' Bass Music-Party): um 23.00 Uhr, am 23. 12., ELEMENTS PARTY: um 23.00 Uhr, ab 24. 12. 2011 BIS ZUM 12. 01 2012, WEIHNACHTSPAUSE!;

Brasserie Aix Restaurant, Bismarckstraße 79, Telefon 02 41/53 77 22: Am 02. 12.,Das Da Theater "Für immer das Meer", Theaterdinner: um 20.00 Uhr, am 09. 12., Das Da Theater "Für immer das Meer", Theaterdinner: um 20.00 Uhr; (wtt)


 

Die "Clean Viktoria Initiative e. V." meldet sich wieder

Es gibt sie noch, die Initiative "Clean Victoria e. V.", die in 2005 gestartet wurde, um das Wohn- und Arbeitsumfeld des "Viktoriaviertels" (rund um die Viktoriastraße) zu verbessern. Es war bis jetzt um das Projekt ziemlich still geworden. Die drei Vorstände hatten ihre Kräfte vor allem in Studium, Familie und Beruf bündeln müssen. Jetzt haben sich die drei Verein-Gründer entschlossen, am elften Januar 2012, um 19.00 Uhr, bei der "hesselmann kommunikation GmbH" an der Bachstraße 22 (Tel.: 0241/47577822 - hesselmann@email.de), eine ordentliche Mitgliederversammlung abzuhalten. Es soll auf ihr auch "über die Zukunft des gemeinnützigen Vereins entschieden werden". Über eine Anmeldung würde man sich freuen. (wtt)

 

Frankenberger freuen sich wieder über den Weihnachtsbaum auf dem Neumarkt

WBaumschmucken

Bereits seit Anfang Dezember konnten sich die Frankenberger über den Lichterglanz des traditionellen Weihnachtsbaum auf dem Neumarkt erfreuen. Harald Scholz aus dem Viertel sorgte dafür, dass im Grün einer vom Frankenberger Stammtisch besorgten und von der Stadt aufgerichteten Christfest-Tanne schon bald die festliche Lampenkette leuchtete. Kurze Zeit später, am Sonntag den vierten Dezember, trafen sich rund 50 Frankenberger - meist mit ihren Kindern - und natürlich viele Stammtischfreunde, um gemeinsam den Tannenbaum mit bunten Kugeln, Päckchen und anderem Festtagsschmuck richtig weihnachtlich auszuschmücken. Natürlich bei Glühwein, frischen Äpfeln, Mandarinen und Süßigkeiten.

Zunächst schien das Wetter bei der kleinen Adventfeier mitzuspielen. Aber bald sorgten Wind und einsetzender Regen für ein schnelles Ende. Doch nicht, ehe der die Freunde Frankenbergs zusammen mit ihrem Nachwuchs den Baum in ein richtige Augenweide verwandelt hatten. Ein Riesenvergnügen für die Kinder, die diesmal sogar über eine Leiter den Weihnachtsschmuck selbst im oberen Teil des Baums aufhängen durften. Eine Zierde für das Viertel, solange es nicht Unverbesserliche bestehlen oder verschandeln.

Es wurde immer kälter. Grund genug, das sich mehr und mehr Liebhaber rund um den Topf mit dem Glühwein zu scharten, um sich innerlich und äußerlich aufzuwärmen. Von den angebotenen Printen, Marzipanbällchen und anderen Süßigkeiten wurde kräftig genascht. Doch die Stimmung blieb auf Grund des Wetters etwas gedämpft. Der Sprecher des Frankenberger Stammtischs, Dieter Jurewicz, hielt eine kleine, von den Anwesenden herzlich aufgenommene Ansprache (siehe weiter unten auf der Homepage). Leider musste die erwartete musikalische Untermalung der Feier ausfallen. Zum ersatzweisen Singen wollte sich niemand aufraffen.

Der Rest Glühwein war bald getrunken, die noch vorhandenen Leckereien bald verschwunden. Der versammelte Kreis löste sich bald auf,um gegen 16.30 Uhr ins gemütlichere Heim zurückzukehren oder in die benachbarten Gaststätten zu eilen. Einig war man sich. Auch im nächsten Jahr soll wieder eine Adventfeier auf dem Neumarkt stattfinden. (wtt)

Ansprache von Dieter Jurewicz zum Adventsfest:

Guten Tag, liebe Frankenberger Nachbarn, und Gäste !

Ich freue mich, Euch Alle im Namen des Frankenberger Stammtischs heute am 2. Advent, an unserem schönen Weihnachtsbaum begrüßen zu können.

Die Idee, einen Adventtreff am Weihnachtsbaum zu organisieren, wurde am Frankenberger Stammtisch geboren und nach über 50 Jahren gab es dann im vorigen Jahr wieder einen beleuchteten Weihnachtsbaum am Neumarkt. 

Auch in diesem Jahr wurde dann, dank Astrids tatkräftiger Unterstützung, wieder ein Weihnachtsbaum auf dem Neumarkt aufgestellt, den wir alle heute schön schmücken wollen.

Besonderer Dank auch an unseren Freund Harald Scholz, von Elektro Scholz, hier im Viertel, der dafür sorgte,dass wieder ein beleuchteter Baum auf dem Neumarkt steht. Die gesamten Lohnkosten nebst Helfer stiftet er dem Viertel. Das benötigte Material war z.T. vom Vorjahr vorhanden und steht auch zukünftig zur Verfügung. Die Stromkosten übernehmen Steffi vom Insulaner und Tabak Jurewicz. Seit dem 1. Advent „ brennt“ der Baum und ich hoffe, dass wir ihn heute schön schmücken werden.
Ein Danke schön noch an die Marktbeschicker des Wochenmarktes, vor allem der Fam. Fuchs, die eine Sammlung für den Kostenanteil durchführte, und die Fa. Beckers und Andreas für die Äpfel und Mandarinen Den Glühwein für heute hat unser Freund Marcel Schmitz gestiftet. Er sieht das als Danke für den Eisdielen - Zuspruch.

Damit wurde mit dem Adventtreff am Baum wieder eine neue schöne Tradition im Viertel ins Leben gerufen, und darüber freut sich hoffentlich nicht nur der Frankenberger Stammtisch.

Danke noch einmal an Euch Alle, die sich in ihrer Freizeit ums Viertel und die zwischenmenschlichen Beziehungen bemühen und ich wünsche Allen eine schöne Adventszeit und bleiben Sie uns gewogen !

 

Viktoriaallee1
Auch wenn wir oft Kritik üben an Politik und Stadtverwaltung möchte ich doch auch mal etwas Positives berichten: Liebe Stadtplaner und Stadtverwaltung, ganz herzlichen Dank für die gelungene Umgestaltung der Viktoriaallee.
Schade, . . .

Wochenmarkt Elsassplatz wird auf den Vorplatz des Bahnhofs Rothe Erde verlegt

Der Wochenmarkt auf dem Elsassplatz wird ab April 2012 mit etwa zehn Marktbeschickern auf den Vorplatz des Bahnhofs Rothe Erde verlegt. Dafür hat sich der Wohnungs-- und Liegenschaftsausschuss ausgesprochen. Jetzt muss noch die Bezirksvertretung Aachen-Mitte zustimmen. Der Wochenmarkt am Elsassplatz wurde bereits seit längerem nur noch von zwei Händlern beschickt. Die Interessengemeinschaft Aachener Wochenmarkt-Beschicker signalisierte Interesse an einer Verlegung des Marktes auf den Vorplatz des Bahnhofs Rothe Erde (Adalbertsteinweg/Beverstraße). Die Verwaltung prüfte den Vorschlag und befand Lage und Beschaffenheit des Platzes als geeignet. Markttag ist in Zukunft jeweils Mittwoch von 07.00 bis 13.00 Uhr. Stadt Aachen

 

Spezialitäten-Geschäft "Zum Akazienzweig" wurde renoviert

Aufgefrischt und ausgebaut hat die Familie Serttürk ihr Spezialitäten-Geschäft "Zum Akazienzweig" an der Viktoriastraße 91, im Frankenberger Viertel. Angeboten werden in einer frisch gezimmerten, lichten Regalwand vorbereitete Mediterrane Feinkost, noch mehr Kräuter, Gewürze und Speiseöle. Erweitert ist auch die Auswahl an frisch zubereiteten Pasten, Salaten, Antipastis und Pestos. Alle frisch angerichteten Speisen können probiert werden. Ein kompetenter Catering Service steht auch zur Verfügung. Wer schnell einen kräftigen Kaffee nötig hat, kein Problem: Für einen kurzen Stopp stehen ein paar rustikale Tische und Stühle bereit. Geöffnet ist das Feinkostgeschäft montags bis einschließlich Samstags zwischen 09.00 und 20.30 Uhr und sonntags zwischen 13.00 und 19.00 Uhr. Wer sich noch detaillierter informieren möchte, der wähle www.zumakazienzweig.de Telefonisch zu erreichen ist "Zum Akazienzweig" unter: 02 41/99 77 86 92 oder per e-Mail unter: zumakazienzweig-ac@t-online.de (wtt)

 

Trotz Kälte: Das Martinsfeuer auf dem Neumarkt wollten viele Erwachsene und Kinder nicht missen

StMartin11Das Wetter war wunderschön, doch es war auch ziemlich kalt, am 13. November 2011 beim traditionellen Martinszug durchs Frankenberger Viertel. Rund 900 Eltern hatten sich mit ihren Kindern auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit St. Martin, hoch zu Pferde, und Blaskapellen durch einige Straßen des Viertels zum schon früh lodernden Martinsfeuer auf dem Neumarkt zu ziehen. Es waren überraschend viele Menschen, die an dem Spektakel teilhaben wollten, mit Laternen oder Lampions - selbst gemacht oder nicht: In jedem Fall vergnügt und erwartungsvoll ging es zum Festplatz.

Zu weihnachtlichen Melodien sammelten sich dann "Groß und Klein" rund um den Treffpunkt Rollschuhplatz Neumarkt, auf dem sich bereits der heilige Mann und der Bettler eingefunden hatten. St. Martin, großzügig wie es die Geschichte erzählt, teilte seinen wärmenden Mantel und schenkte eine Hälfte dem am Boden kauernden "Armen Mann".

Schon ehe das gemeinsame Lied von St. Martin verklungen war, rückten die meisten am gut abgesicherten Feuer zusammen oder drängten sich vor den Stände rundherum (an einem gab es die vorbestellten Weckmänner), besonders dicht dort, wo es Glühwein gab. Es mangelte auch nicht an Kleinigkeiten zu essen und an nichtalkoholischen Gertränken zur Auswahl. Doch schon bald ging es heimwärts oder in die benachbarte Gastronomie. Es war halt zu kalt, um länger draußen auszuharren. (wtt)

 

Den Neumarkt soll wieder ein Weihnachtsbaum schmücken

Es war ein kurzes Treffen der Freunde des Frankenberger Stammtisches am 03. November. Schwerwiegende Probleme standen nicht auf der Tagesordnung. Lediglich die zunehmende Lärmkulisse rund um den Musikbunker gibt Anwohnern Anlass zu Klagen. Abhilfe sollen Gespräche mit dem Veranstalter der Bunker-Events und mit der Stadt Aachen schaffen. Dieter Jurewicz wollte ich um die Angelegenheit kümmern - dank dessen guten Beziehungen zu beiden Parteien, hoffen die Betroffenen auf eine schnelle Lösung der Probleme.

Das Zentralthema des Abends waren die Vorhaben rund um das Weihnachtsfest. Einstimmig und schnell kamen die anwesenden zwölf Frankenberger überein, wieder - wie im Vorjahr - einen repräsentativen Baum auf dem Neumarkt zu präsentieren. Angemeldet, geliefert und aufgestellt werden soll er zwischen dem 21. und 25. November. Das dies klappt, dafür sorgt Astrid Siemens in bewährter Weise. Was wäre ein Weihnachtsbaum ohne Schmuck? Die Frankenberger sind am 04. Dezember herzlich eingeladen, den Baum ab 15.00 Uhr bei festlicher Musik und Glühwein herauszuputzen. Um die Installation des dazu gehörigen Lichterglanzes kümmert sich Harald Scholz. Für die Stromkosten will dankenswerter Weise wieder Steffanie Kessel, die Inhaberin der Gasstätte "Insulaner" sowie “Tabak Jurewicz”, aufkommen.

Schließlich einige man sich noch auf den letzten Stammtischtermin des Jahres 2011. Es ist der 06. Dezember. Getagt wird ab 19.30 Uhr im Pfalzgraf. Natürlich soll auch wieder "gewichtelt" werden. Man darf gespannt sein, was so alles auf dem Geschenke-Tisch zu finden ist.....

Niemand soll an diesem Abend verhungern. Dafür sorgt das Stammtischmitglied Willi Lennartz mit einem sicher zünftigen Buffet.

Klaus Wittkamp

 

WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN:

(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 07. Dezember 2011)

Oppenhoffallee 35 Fahrzeuge abgeschleppt

Diesmal ging es um die jährliche Reinigung vom Herbstlaub. Aktion rechtzeitig angekündigt. Doch die Straßenränder waren fast komplett zugeparkt.

Aachen.
Oppenhoffallee und Abschleppaktion - zwei Worte, die in Aachen in enger Beziehung zueinander stehen und regelmäßig für allerhand Aufregung sorgen, etwa zu Karneval. Gestern war es mal wieder so weit. Die Fahrbahn musste von einer zehn Zentimeter dicken Lage Laub an der Seite befreit werden - alle Jahre wieder. "Dafür braucht man freie Fahrbahnflächen", erklärt Gerd Ganser vom Stadtbetrieb vor Ort. Heißt im Klartext: Alle Autos mussten weg, um Mittelstreifen und Asphalt saubermachen zu können: "Wir haben extra gewartet, bis die Bäume laubfrei sind."

Im Vorfeld hatte die Stadt alles nur Denkbare unternommen, um die Anwohner und Kfz-Besitzer zu informieren. Zettel wurden unter die Scheibenwischer geklemmt, Veröffentlichungen in den Tageszeitungen vorgenommen, Schilder mit absolutem Halteverbot aufgehängt - der Erfolg war eher überschaubar: Morgen um 7 Uhr war die Allee zwar nicht so dicht zugestellt wie sonst üblich, aber wesentlich weniger Wagen waren es nicht. So arbeiteten sich die rund 20 städtischen Bediensteten von Bismarckstraße bis Haßlerstraße, wo wegen der Baustelle gestoppt wurde, abschnittsweise durch.

Verkehrssachbearbeiter Ganser: "Ziel ist es, die Fahrzeuge zu versetzen und in der Nähe zu belassen." Den unangenehmsten Part hatten die Mitarbeiter der Abschleppfirma, die mit fünf Wagen angerückt war: immer wieder mussten sie sich unter die Kraftfahrzeuge legen, um den Gang herauszunehmen. Die meisten Pkw (30) konnten dann per Hand zehn Meter weiter geschoben werden, versehen mit einem Knöllchen und einem erklärenden Schreiben vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung: "Ihr Pkw wurde versetzt, da er behindernd abgestellt war."

59,50 Euro kostet der Spaß, zuzüglich 25 Euro Verwarngeld und 50 Euro Verwaltungspauschale. Pech hatten die ersten fünf Delinquenten, deren Pkw zum Grünen Weg abgeschleppt wurden, um Platz zum Versetzen zu schaffen: Bei ihnen wurden 79,73 Euro Abschleppgebühren fällig, plus Verwarnung und Pauschale. Norbert Grotthaus vom Ordnungsamt: "Wir würden es gerne anders machen. Das Ganze ist uns äußerst unangenehm, aber es sind Arbeiten, die gemacht werden müssen." Schließlich wäre man bei freier Straße mit der Grundreinigung deutlich schneller fertig. Bei den meisten stoße man allerdings mit der Aktion auch auf Verständnis.

Nicht bei Heilerziehungspfleger Torsten Nunnemann im Haus Oppenhoffallee 126: "Mein Auto und das meiner Frau sind umgesetzt worden. Bei uns hingen keine Zettel." Rund 270 Euro wird er berappen müssen: "Was mich ärgert: Hier herrscht ohnehin eine sehr angespannte Parkplatzsituation. Manchmal muss man abends 20 Minuten Fußweg in Kauf nehmen." Dazu noch viele Baustellen: "Das ist eine Frechheit."

Rita Klösges vom Presseamt sieht freilich die Stadt juristisch auf der sicheren Seite: "Wir haben 72 Stunden vorher informiert. Wenn man im öffentlichen Straßenraum parkt, muss man sein Auto von Zeit zu Zeit aufsuchen. Diese Aufmerksamkeit ist durch nichts zu ersetzen." Heiner Hautermans

TrennungZeitung

Bewohnerparken wird ausgedehnt
Keine Extrawurst für das Frankenberger Viertel. Die Sozialdemokraten schlugen eine zweite Beteiligung der Bürger vor, mussten sich aber Schwarz-Grün und der Verwaltung beugen. Prioritätenliste geändert.

(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 12. November 2011)

Aachen. Im Ziel waren sich alle einig, an ihm gibt es auch keine vernünftigen Zweifel: Wenn in immer mehr Vierteln außerhalb der Innenstadt Bewohnerparken eingeführt wird, wird der Parkdruck in den Bereichen um so größer, die noch nicht bewirtschaftet werden. Zu sehen ist das etwa in der Bismarckstraße und Zollernstraße, auf denen bis zur Schlossstraße ein entsprechender Ausweis für die Anrainer erforderlich ist oder eben gelöhnt werden muss. In Oppenhoffallee und Bismarckstraße ab Frankenberger Park gibt es hingegen noch keine Regulierung des ruhenden Verkehrs. Verdrängungseffekte und daraus folgende entsprechende Klage gibt es auch in Richtung Burtscheid. Also muss auch im Frankenberger Viertel Bewohnerparken eingeführt werden, soweit ist die Sache klar.

Doch über den Weg dahin gab es in der Sitzung des Mobilitätsausschusses eine gepflegte Grundsatzdebatte. Parkregeln im Frankenberger Viertel, das ist ein heikles Thema, ein Dauerbrenner seit etwa einem Dutzend Jahren, an dem sich schon andere Mehrheiten im Rathaus die Zähne ausgebissen haben. Gut zehn Jahre ist es her, dass sich - kurz vor einer Wahl - die Mehrheit der Frankenbürger gegen die damals noch Anwohnerparken genannte Regulierung ausgesprochen hatten.

Diese Erfahrung sitzt bei den Sozialdemokraten offenbar so tief, dass sie eine Abkehr von der üblichen Prozedur vorschlugen. Normalerweise erfolgen erst die Erhebungen des Ist-Zustandes, der dann in ein Konzept fließt, das dann in die Bürgerinformation und -beteiligung geht. Angesichts der Historie und der Tatsache, dass das Frankenberger Viertel eine kritische Zone sei, regte SPD-Ratsherr Michael Servos an, die Reihenfolge zu ändern und quasi eine zweite Bürgerbeteiligung zu veranstalten., bevor ein Konzept mit Pkw-Zahlen und Stellplätzen erstellt wird. Parteikollege Heiner März assistierte, im Frankenberger Viertel existiere eine aufgeweckte Bürgerschaft, für die man ruhig einmal etwas Neues ausprobieren könne. Es gebe halt in diesem Beritt "die Problematik mit den Bürgern", unterstützte auch FDP-Mann Peter Blum den SPD-Vorstoß.

Der fiel jedoch nicht auf fruchtbaren Boden. Es gebe keinerlei Grund für die Gebiete "Z" (Zollernstraße und "V" (Viktoriaallee) eine Extrawurst zu braten, befand CDU-Ratsherr Michael Janßen: "Das Verfahren hat sich bewährt." Es sei nicht sinnvoll, ohne Zahlen in eine Beratung zu gehen. Fraktionskollegin Gaby Breuer warnte davor, dass das bewährte Mittel Bewohnerparken schlecht gemacht werde ("Ich muss Fakten haben"), und Achim Ferrari (Grüne) erkannte gar die Gefahr, dass die anderen Viertel gegenüber dem Frankenberger benachteiligt würden. Als dann auch noch Planungsdezernentin Gisela Nacken die Argumente von Schwarz-Grün teilte ("Es gibt keine privilegierte Bürgerbeteiligung"), waren die Weichen gestellt: Das Frankenberger Viertel bekommt die Standard-Prozedur.

Beschlossen wurde letztlich eine Prioritätenliste, an deren Spitze der Bereich "T" (Thomashofstraße) steht, gefolgt von "N" (Nizzaallee). Direkt dahinter, und damit nach oben gerutscht, die Gebiete "Z" (Zollernstraße) und "V" (Viktoriaallee), dahinter folgen Burtscheider Viertel "C" (Beverstraße) und "BU2" (Viehhofstraße) und "BU3" (Krugenofen). "M" (Habsburgerallee) und "U" (Körnerstraße) runden die Liste ab. In all diesen Gebieten werden jetzt erst einmal Voruntersuchungen stattfinden. Heiner Hautermans

 

November 2011