Aug/Sept04

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26.09.04 Bouleabschlussturnier

In kleiner, aber gemütlicher Runde fand das Bouleabschlussturnier statt. Sieger wurde Heinz Strüwe, der sich gegen den etwas unkonzentriert wirkenden Pokalverteidiger Winni Weis durchstetzen konnte (li.). Dritter wurde Wolfgang Jungerberg, unser Pokalmacher der unvergleichlichen und überaus begehrten Looserpokale, welcher diesmal an Kalle Larfeld ging.
Mehr (Fotos Ralf Theres)

Erweiterung der Informationskästen am Neumarkt


Nachdem es anfänglich einige Missverständnisse mit den beiden durch die CDU initiierten Infokästen gab, hat man/frau einen weiteren Kasten am Kiosk angebracht, wodurch jetzt (fast) jede Partei einen eigenen Informationsaushang zur Verfügung hat. Bleibt abzuwarten, wieviel Informationen (auch noch nach der Kommunalwahl) man den Bürgern gibt. 

07.09.04 Frankenberger Stammtisch

Beim letzten Frankenberger Stammtisch in der Cassolette wurde von H.-D. Jurewicz die Abrechnung zum “2. Frankenberger Frühlingsfest” vorgelegt. Die Unkosten konnten wieder gedeckt werden, wobei noch nicht endgültig geklärt ist, ob und welche Kosten noch an die GEMA zu entrichten sind.
Die GEMA ist eine Institution, die sich für die Interessen von Urhebern musikalischer Werke einsetzt, was ja auch gut ist. Irritationen kommen lediglich auf, durch den etwas seltsamen Umstand, dass sich die GEMA erst 1 Jahr nach unserem 1. Frühlingsfest gemeldet hat und dann sehr massiv. Nämlich mit Forderungen zum 1. + 2. Frühlingsfest, als auch mit Forderungen zum 1. Frankenberger Kunstfrühling. Details, wie die Tatsache, dass beim 1. Frühlingsfest 2 Geigen (2 Kinder zeigten Ihr können mit klassischer Musik) gesichtet wurden oder dass unser Viertelsongwriter Bernd Weiss seinen/unseren Viertelsong vorgetragen hat, zeigen, dass der Informant wohl zugegen gewesen sein muss. Leider ist diese nette Person wohl doch nicht ausreichend in Sachen Urheberrecht ausgebildet, denn sonst hätte er/sie gewusst, dass weder Bach oder Mozart Tantiemen durch die GEMA erhalten, noch dass ein Songwriter für sein eigenes Werk Gebühren zahlen muss. Es drängt sich daher die Vermutung auf, dass es sich um eine(n) unglückliche(n) MitbewohnerIn handeln muss, der/die aufgrund seines/ihres bisherigen Lebens nicht in der Lage zu sein scheint, sich einer fröhlichen und gut funktionierenden Nachbarschaft anzuschließen und die durch solches Denunziantentum verhindern will, dass wir Frankenberger weiterhin gemeinsam F(f)este feiern. Dies, so war beim Stammtisch einhellig zu vernehmen, werden wir uns aber nicht nehmen lassen.

Schrägparken auf Probe

Durch das Schrägparken sind 10 Parkplätze in diesem Abschnitt hinzugekommen, wodurch dem ein oder anderen das Kreisen mit schwitzigen Händen bei erhöhtem Blasendruck erspart bleibt. Bisher waren die Reaktionen meines wissens überwiegend positiv. Genaueres wird sicherlich beim nächsten Frankenberg Stammtisch (s.o.) zu erfahren sein.

Erweiterter Infopunkt

Durch die CDU-Frankenberg wurden am Kiosk (Neumarkt) neben dem “1. Frankenberger Infopunkt” 2 weitere Kästen angebracht, die den Parteinen Gelegenheit geben soll, Informationen für uns Bürger auszuhängen. Diese Kästen sollen von allen Parteien genutzt werden können, so die Bedingungen von Dieter Jurewicz. Bisher haben die Parteien (ausser CDU) jedoch noch keinen Gebrauch davon gemacht. Haben die uns den garnichts zu sagen??

Vor 20 Jahren wurde die Viertelzeitung “unfrankiert” ins Leben gerufen

Ausgegraben von Dr. Adam C. Oellers
In der 0-Nr. hieß es:
„Wir wollen...mitteilen, was hier so alles stattfindet, geplant ist und werden soll...wollen herausfinden, warum die, die was tun sollen, nichts tun oder nicht das Richtige... und wollen über die Geschichte des Viertels berichten.“
Redaktionschef Uwe Pohl ist nicht mehr in Aachen. Einige Mitstreiter waren Hans Dieter Hahn, Lilian Lotze, Sabine Boras, tlw. Dietmar Schaberg.
Schade, dass es die “unfrankierte” nicht mehr gibt.

Das Frankenberger Viertel war schon immer etwas anders als andere Stadtviertel. So gab es vor 20 Jahren einige Leute, die das Viertel für so wertvoll ansahen, dass sie viel Zeit und Arbeit in eine kostenlose Viertelzeitung investierten, regelmäßig ein Fest im Park der Burg Frankenberg organisierten und so manches zur weiteren Verbesserung des l(i)ebenswerten Viertels beitrugen. Leider konnte dies nicht dauerhaft weitergeführt werden, da letztendlich das Interesse von Bürgern und Sponsoren zu gering für ein lebendiges Viertel in dieser Form waren. Nun gibt es ja mittlerweile seit 11 Jahren den Karneval auf dem Neumarkt, seit 7 Jahren regelmäßig Bouleturniere der Frankenberger Boulefreunde, seit 5 Jahren die Frankenberger Internetseite, seit 3 Jahren einen öffentlichen Viertelstammtisch und seit 2 Jahren wieder jährlich ein Viertelfest auf dem Neumarkt.
Aber ohne die Unterstützung von weiteren Bürgern und Sponsoren ist dies auf Dauer nicht aufrecht zu erhalten. Wenn diese Aktionen und Einrichtungen weiterhin bestand haben sollen, beteiligt Euch bitte in Form von Mithilfe oder Spenden. In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Sommer, egal wo Ihr auch immer seit. Unser Viertel ist immer in der Nähe und kann weltweit übers Internet zu jeder Tages- und Nachtzeit erreicht werden.
Schöne Ferien !
Wernfried Dussin

zum Juli 2004