April09

Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv 2001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In eigener Sache:
Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Wichtiges gehört? Haben Sie im Frankenberger Viertel etwas Neues gesehen? Haben Sie einen interessanten Vorschlag?

Lassen Sie es die Bürger rund um den Neumarkt wissen. Sie freuen sich.

Informationen an: Fax: 02 41/5 15 22 44
e-Mail:
Klaus.Wittkamp@t-online.de

Inhalt April

Umgestaltung der Viktoriaallee
Antwort der Stadt zu Parkraumvorschlägen
Es gibt ihn neu, den Insulaner: bürgerlich und gemütlich
Grünes Licht für die "Frankenb(u)erger" (Zeitung)
Globo mit neuem Programm: Die "GloBalladen"
Baumfällaktion enttäuscht „Alleengruppe“
Antwort der Stadt Aachen zu: "Baumfällaktion”
"Die römischen Thermen in Aachen" - Eine Sonderausstellung auf der Burg
In die alte Burg zieht neues Leben ein (Zeitung)

März 2009

Veranstaltungen

EinladungBuchSilke

Samstag, den 25.04. werden die Torpedos noch einmal das Dumont rocken und ihre neue CD vorstellen. Es wird laut, voll und heiss!
Wer Lust hat, sollte früh da sein. Es gibt keinen Vorverkauf und keine Reservierungen. Einlass ab 19:00 und Beginn um 21:00!!!!!
http://www.senortorpedo.de/cms/

 

Zweitageswanderung im Wonnemonat Mai

Für den 1. und 2. Mai haben die Frankenberger wieder die Möglichkeit an einer zweitägigen Wanderung teilzunehmen. Mit mehreren anderen ist verabredet, dass der Eifelsteig erkundet werden soll. Los geht es am 1. Mai mit den Autos nach Monschau, dann weiter mit dem ÖPNV. Über Blankenheim geht es zwei Tage lang zurück nach Monschau. Die Strecke am 1. Mai ist etwas kürzer, die am 2. Mai dafür länger. Die Übernachtung muss selbst organisiert werden. Sicherlich kann der Wanderfreund Norbert Greuel helfen. Wer bis Sonntag, 3. Mai weiter touren möchte, gerne. Auch für die zweite Übernachtung ist selbst zu sorgen. Die Anmeldung für die Veranstaltung - egal ob eine oder zwei Übernachtungen - sollte möglichst schnell bei Norbert (e-Mail: ngreuel@gmx.de) erfolgen. wtt

 

Stammtischlogo02

Der Termin für den letzten Frankenberger Stammtisch vor dem Frühlingsfest steht fest. Es ist der fünfte Mai. Los geht es wieder und 20.00 Uhr im Visitatis an der Triebelstrasse. (wtt)

GLOBALLADENGlobo mit neuem Programm: Die "GloBalladen"

Globo bricht sein Schweigen. Er hat die Freude an der Sprache (wieder)entdeckt. Schon als Schulkind hatte er Spaß daran. Globos Vorliebe: Er lernte gerne Gedichte. Daran erinnerte er sich wieder. Es entstand das neue Soloprogramm "GloBalladen".

Mit wenigen Requisiten, viel Phantasie und Humor führt Globo sein Publikum durch die skurrile, tragikomische, blutrünstige, heitere, tiefsinnige, herzerweichende und poetische Gedankenwelt bekannter und unbekannter Autoren. Globo trägt die "GloBalladen" spannend, auf seine ureigene komödiantische Weise und mit viel Körpereinsatz vor. Das neue Programm entstand in bewährter Zusammenarbeit mit der Regisseurin Barbara Michel.

Zu sehen sind das Opus erstmals am Freitag und Samstag, den 24. und 25. April, jeweils um 20:00 Uhr, im Saalbau Kappertz (Rothe Erde, Hüttenstr. 45-47). Der Eintritt kostet zwölf Euro. Kartenvorverkauf: Frankenberger Buchladen, Schloßstr. 12, Tel.: 0241 – 54 10 79 und Saalbau Kappertz, Hüttenstr. 45-47, Tel.: 0241 – 55 57 08. (wtt)

 

Rosé- und Weißweine zum Probieren im Caves d'Aix

Sie kommen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal - die Rosé- und Weißweine, die Maurice Coeuru während einer Frühjahrs-Weinprobe, am 08. und 09. Mai, im Caves d'Aix, an der Oppenhoffallee 133 vorstellt. Ausgeschenkt werden zwischen 15.00 und 20.00 Uhr im der Mehrzahl trockene Kreszenzen. Zur Verkostung vorbereitet ist auch eine interessante Auswahl an halbtrockenen Tropfen. Also für jeden etwas, der sich nicht nur für Rotwein begeistern kann. (wtt)

 

... und was sonst im Viertel passiert ...

Burg Frankenberg: Dauerausstellung: Museum für Aachener Stadtgeschichte und Kunsthandwerk, sonntags zwischen 11.00 und 14.00 Uhr sowie Dienstags bis Donnerstag nach Vereinbarung,
Telefon: 02 41/4 32 44 10 ,
Sonderausstellung: bis 26. 04., "Die römischen Thermen in Aachen": Dienstags und Samstags zwischen 11.00 und 17.00 Uhr (Eintritt frei) sowie Sonntags zwischen 11.00 und 16.00 Uhr, (Eintritt bis 14.00 Uhr ein Euro, danach frei), am 05. 04. , "Der St. Gallener Plan", Führung um 11.00 Uhr, am 12. 04 ., "Aachener Stadtmauern", Führung um 11.00 Uhr, am 19. 04., "Aachen zur Römerzeit", Führung um 11.00 Uhr, am 26. 04., "Ansichten von Burtscheid", Führung um 11.00 Uhr;
Musikbunker Aachen, Goffartstrasse 26: am 02. 04., FIRE IN THE ATTIC: Support, Casca & Start A Revolution um 20.00 Uhr, 03. 04. , GOTHMINISTER & DAS ICH: Support, DEAD CELL um 20.00 Uhr (im Saal), am 03. 04., PIMMMMMEL & DAS LEBEN - Live und in Farbe: Fast As Fuck - Punkrock Meets Jazz! um 20.00 Uhr (in der Kneipe), am 04. 04., PERPLAIX DARK AND LOUD! Aera 1 Party: Dark Side Of The 80s (Wave, Punk, Rock, Gothic) Aera 2 Play It Loud! (Metal) um 22.00 Uhr, am 09. 04., BLACK RUST: Support, THE LOOX (Akustikrock, Folk, Indie, Alternative Country) um 20.00 Uhr, am 13. 04., LOVEX, Support NEW DEADLINE um 20.00 Uhr, am 16. 04. , DZIUKS KÜCHE um 20.00 Uhr, am 17. 04., MONSTERS OF SKAPUNK: LOS KUNG-FU MONKEYS & SQUARE um 20.00 Uhr, am 18. 04., MASSIVE TUNES (Party) um 23.00 Uhr, am 19. 04., AL AND THE BLACK CATS, Support, DEMON TEDS & BOOZE BROTHERS um 20.00 Uhr, am 24. 04., ELEK'TRO:NIK MJU:ZIK (Party) um 23.00 Uhr, am 25. 04., MOSH IT UP XIV - Zehn Metal-Bands auf zwei Bühnen Agamendon. Battlesword, Claymore, Cripper, Face Down Hero, Orden Ogan, Witchtower u. a. um 19.00 Uhr, am 27. 04., STOPPOK mit Band (Folk, Rock, Rhythm'n Blues und Country) um 20.00 Uhr, am 28. 04., THREE BAD JACKS um 20.00 Uhr, am 30. 04., THE TOASTERS, Support LA PAPA VERDE & DEALS GONE BAD um 20.00 Uhr, am 01. 05., H 8000 & RAFFLESIA um 20.00 Uhr, am 02. 05., SCHWARZES AACHEN, Nacht Party: mit den DJs Björn, Granini, Horn, Jan, Mfap, Marcus, Patrick, Pommes um 22.00 Uhr;
Ostern in der Herz Jesu Kirche: am 03. 04., Palmstockbinden im Pfarrheim (Viktoriaallee 51) zwischen 15.00 und 18.00 Uhr, für die Kindermesse und Familienmesse am Palmsonntag 05. 04. um 10.15 Uhr, am 04. 04., Vorabendmesse zu Palmsonntag mit Palmweihe um 17.00 Uhr, am 06. 04., Bußgottesdienst um 18.00 Uhr, vom 06. 04. bis 08. 04., Kinderbibeltage im Pfarrheim (Viktoriaallee 51) jeweils zwischen 09.30 und 12.30 Uhr (Anmeldung ab sofort im Pfarrbüro), am 09. 04. (Gründonnerstag), Abendmalfeier um 18.00 Uhr - Kinderkatechese in der Sakrestei, am 10. 04. (Karfreitag), Kinderkreuzweg mit anschließender Beichtgelegenheit um 10.30 Uhr, für Erwachsene Karfreitagsliturgie mit anschließender Beichtgelegenheit um 15.00 Uhr, am 11. 04. (Karsamstag), Osternachtfeier, anschließend Begegnung am Osterfeuer mit Brot und Wein um 20.30 Uhr, am 12. 04. (Ostersonntag), Kinder- und Familienmesse, anschließend Ostereiersuche rund um die Kirche um 10.15 Uhr, am 13. 04. (Ostermontag), Heilige Messe mit Chor um 10.15 Uhr, am 19. 04. (Weißer Sonntag), Feier der Erstkommunion um 10.15 Uhr, am 20. 04., Dankmesse der Kommunionkinder um 10.00 Uhr;
Stadtbekannt & Co.: am 13. 04., "Frankenberger Viertel querbeet" Führung um 10.00 Uhr (Treffpunkt: Burg Frankenberg);
Fachberatung für Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten(WABe), Warmweiherstrasse 28 : Telefon: 02 41/51 10 63, Mo. bis Fr., 09.00 bis 12.00 Uhr;
Jugend- und Drogenberatung, Herzogstrasse 4: Telefon: 02 41/98 09 20, Offene Sprechstunde: Mo., 16.00 bis 18.30 Uhr, Do., 10.00 bis 12.00 Uhr. (Termine ohne Gewähr) (wtt)

 

Umgestaltung der Viktoriaallee

ViktoriaPrasentSehr geehrte Damen und Herren,
zu der Informationsveranstaltung am 22. April laden wir Sie herzlich ein. Wir möchten Sie über die Pläne informieren, die aufgrund anstehender • Sanierungsmaßnahmen in Ihrem Viertel erstellt worden sind. Sie haben im Anschluss Gelegenheit, Fragen zu stellen sowie Anregungen und Bedenken zu äußern.

Wann: Mittwoch, den 22.04.2009, 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Ort: Josefshaus, Kirberichshofer Weg 6a, 52066 Aachen

Mit freundlichen Grüßen,
Stadt Aachen
Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehsanlagen

 

Es gibt ihn neu, den Insulaner: bürgerlich und gemütlich

Insulaner
Ein "dunkler Fleck" im Frankenberger Viertel ist verschwunden. Der "Insulaner" hat wieder eröffnet. Schnell hat es sich herumgesprochen. Bei bestem Wetter waren die Tische vor dem Lokal und auf dem Neumarkt schnell besetzt.

Stephanie Kessel heißt die neue Inhaber- und Betreiberin des Traditionslokals. "Nichts Abgehobenes ist geplant". Bürgerlich und gemütlich soll es zugehen in der Gaststätte, die jetzt auch einen abgetrennten Nichtraucherbereich, ansonsten bewährte Bestuhlung anbietet. Wer in die Speisekarte schaut, findet keine Preise über zehn Euro, sieht man ab von Flaschenwein und Sekt. Schnitzel, Pizzen, Bockwurst, Salate und andere kalte und warme Kleinigkeiten sind durchgehend montags bis donnerstags sowie sonntags zwischen 11.00 und 22.00 Uhr angesagt. Getränke gibt es bis Mitternacht, freitags (Küche zwischen 12.00 und 24.00 Uhr) sogar bis 02.00 Uhr in der Frühe. An Samstagen wird zwischen 09.00 und 12.00 ein Frühstück serviert.

Stephanie Kessel: "Ob wir irgendwelche Sonderveranstaltungen aufziehen, wird sich zeigen. Offen sind wir für alles." Und auf dem Neumarkt? Hier wird vorläufig nur bis 22.00 Uhr serviert, allerdings kein Essen. (wtt)

Antwort der Stadt zu Parkraumvorschlägen

Es hatte lange gedauert, bis ein Schreiben des Frankenberger Stammtischs zur Neugestaltung des Parkraums im Viertel von den zuständigen städtischen Stellen beantwortet wurde. Dennoch: Dankeschön. Nun kann die die Diskussion weiter gehen, und Reaktionen der Bürger wird es sicher geben. Die Frankenberger hatten ihr Interesse für eine positive Gestaltung ihres Lebensraumes u. a. sogar durch eine Begehung ihres Viertels vor einigen Monaten deutlich gemacht. Die Ergebnisse dieser Aktion sind bekannt. Die Bürger werden sicherlich auch alle neuen Pläne der zuständigen Stellen wohlwollend mit ergänzenden Ideen und Vorschlägen begleiten. wtt
 

BriefStadt

"Die römischen Thermen in Aachen" - Eine Sonderausstellung auf der Burg

Eines bisher in Deutschland einmaliges, internationales Frontinus-Symposiums zur Technik- und Kulturgeschichte der antiken Thermen unter dem Titel "SPA - Sanitas per Aquam" fand - unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dr. Jürgen Linden - zwischen dem 18. und 22. März an der RWTH Aachen, mit mehr als 40 Forschern aus aller Welt statt.

Passende dazu eröffnete am 18. März eine packende Sonderausstellung auf der Burg Frankenberg (Bismarckstrasse 68) mit dem Thema "Die römischen Thermen in Aachen". Sie ist bis bis zum 26. April zu sehen. Allerdings zu eingeschränkten Öffnungszeiten: Dienstags und Samstags zwischen 11.00 und 17.00 Uhr (Eintritt frei) sowie Sonntags zwischen 11.00 und 16.00 Uhr, Eintritt bis 14.00 Uhr ein Euro, danach frei. Eine kostenfreie Sonderführung durch den Stadtarcheologen Andreas Schaub findet am Samstag, den 28. März um 14.00 Uhr statt.

Zu sehen sind hübsche und aufschlussreiche Ausgrabungsstücken aus den unterschiedlichsten Thermen-Epochen auf Aachener Boden. Die Epochen und ihre Bedeutung sowie ihr Erscheinungsbild werden auf übersichtlichen und informativen Schautafeln, an Hand von einigen Modellen sowie attraktiv, multimedial-interaktiv (auch die Thermalwasserroute Aachen) - über zwei getrennte Computersysteme vom Publikum abrufbar - interessant erläutert.

Auch das Gerüst vor der Burg, über das sich manche Bürger wunderten, hat eine einfache Erklärung: Die Stadt bringt das Dach der Burg wieder in Ordnung. (wtt)
 

 

Zwei neue Geschäfte im Viertel

Ein etwas schmuddeliges Lebensmittelgeschäft am Pastorplatz ist einem hellen, aufgeräumten und appetitlichen Frischkost-Laden gewichen. Angeschlossen ist ein kleiner Coffeeshop. Auch an der Schloßstraße, im ehemaligen Backwarengeschäft Drouven, sind die Lichter wieder angegangen. Eingezogen ist der Sana Kiosk mit einem reichhaltigen Angebot an Getränken und anderen konsumierbaren Waren. (wtt)

 

Baumfällaktion enttäuscht „Alleengruppe“

Pressemitteilung

Die in der vergangenen Woche (5.3.09) durchgeführte Fällung von zwei Bäumen in der Oppenhoffallee lässt die Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Alleengruppe der Zukunftswerkstatt Frankenberger Viertel engagiert haben, enttäuscht zurück.

Etliche Arbeitsgruppen sind aus der 2005 durchgeführten Zukunftswerkstatt hervorgegangen, die sich seither kontinuierlich mit der zukünftigen Gestaltung des Viertels befassen. In der Alleengruppe konzentriert man sich auf Oppenhoff- und Viktoriaallee, die bisherigen Veränderungen sind Ergebnisse der Arbeiten, die in und mit der Gruppe durchgeführt wurden. Auch die weiteren Entwicklungen – auf Basis der Vorlage eines Büros für Landschaftsplanung – wurden bereits diskutiert, sind aber bis zur Vorlage eines Baumgutachtens zurückgestellt.

Obwohl dieses Gutachten noch nicht vorliegt, wurden in der vergangenen Woche zwei Bäume gefällt. Über die Gründe dafür – Läusebefall, Verkehrssicherungspflicht oder was auch immer – kann im Moment nur spekuliert werden. Die Alleengruppe wurde nicht informiert und so fragen sich die Mitglieder nun, ob die Bürgerbeteiligung eigentlich noch ernst genommen wird oder ob dies in eine Alibiveranstaltung abgleitet. Sie hätten zumindest eine Mitteilung und, wenn das Fällen aus wichtigen Gründen stattgefunden hat, eine entsprechende Erläuterung erwartet.

In den nahezu zwei Jahren, in denen die Mittelstreifen von Oppenhoff- und Viktoriaallee wieder frei sind, hat es einige gute Ansätze zur Gestaltung gegeben: ein provisorischer Rasen wurde angelegt, Bänke und Blumenkästen aufgestellt und die Hundekotabfallbehälter eingerichtet. Mittlerweile hat der Elan jedoch stark nachgelassen, so dass der Rasen sich in einem jämmerlichen Zustand befindet, die Hundekotbehälter oft überfüllt sind – die Neugestaltung scheint einzuschlafen.

Dennoch hofft die Alleengruppe, dass es sich bei der Baumfällung um eine Einzelaktion gehandelt hat und sich auch der Zustand der Mittelstreifen wieder bessert. Vor allem ist es für die Gruppe wichtig, dass die Stadt wieder den Dialog aufgreift und die Bürgerinnen und Bürger so einbezieht, wie es im Konzept der Zukunftswerkstatt vorgesehen ist. Damit wäre eine attraktive Gestaltung der Alleen und des Viertels auf einem guten Weg.

Aachen, 14.03.2009

für die Alleengruppe
Dr. Christoph Lenssen
Triebelsstr. 12
52066 Aachen

 

Antwort der Stadt Aachen zu: "Baumfällaktion enttäuscht die 'Alleengruppe' von Dr. Christoph Lenssen."

Baumfällung in der Oppenhoffallee

An der Oppenhoffallee sind am 5. März zwei Linden gefällt worden.
Fachkundige Mitarbeiter des Umweltamtes hatten eine massiv rückläufige
Vitalität dieser Bäume festgestellt. Sie waren mit anderen Maßnahmen
nicht mehr zu retten und stellten eine Verkehrsgefährdung dar.

Ein Sachverständigenbüro ist derzeit damit beschäftigt, den
Gesundheitszustand sämtlicher Bäume in der Oppenhoffallee zu
untersuchen. Ein Gutachten soll Alternativen aufzeigen, wie der
Mittelstreifen der Oppenhoffallee künftig gestaltet werden kann. Es wird
nach Fertigstellung in den Fachausschüssen vorgestellt, voraussichtlich
in den April- und Mai-Sitzungen.

Stadt Aachen
Presseamt
 

WAS DIE ZEITUNGEN SCHREIBEN:

(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 3. April 2009)

Grünes Licht für die "Frankenb(u)erger"

Kulturpolitiker begrüßen einhellig das zukünftige Nutzungskonzept für die Burg Frankenberg

Aachen.
Die Rückendeckung der Politiker ist den Frankenb(u)ergern" sicher. Von einem beispielhaften Engagement der Bürger" schwärmten die Vertreter aus allen Fraktionen im Kulturausschuss, die somit auch einhellig grünes Licht für das neue Konzept in der Burg Frankenberg gaben.

Seit gut drei Jahren beschäftigt sich der Verein "Frankenb(u)erger e. V." mit der ehemaligen Wasserburg an der Bismarckstraße. Sein Ziel: Nach dem Auszug des Museums für Stadtgeschichte soll die Burg neue Anlaufstelle für die Bewohner im Viertel aber auch darüber hinaus werden.

Rund 1,5 Millionen Euro sollen für das künftige Bürger- und Kulturzentrum in die Hand genommen werden, öffentliche Zuschüsse haben Stadt und Land zugesagt, Umbaubeginn soll möglichst schon im nächsten Jahr sein. Wie bereits berichtet, hat der Verein ein gut 20-seitiges Konzept erstellt, dessen Realisierung nach der Zustimmung im Kulturausschuss nun in Angriff genommen werden kann.

Man wolle die Burg zu einer "anspruchsvollen" Adresse" entwickeln und ihr einen "unverwechselbaren Charakter" geben, heißt es in der Projektbeschreibung. Geplant ist sowohl ein Begegnungszentrum, in dem sich Vereine, Gruppen und Initiativen des Viertels treffen können, als auch eine Veranstaltungsstätte, die Anziehungspunkt für die ganze Region sein soll. Schon jetzt bespielt das Das-Da-Theater regelmäßig im Sommer den Innenhof der Burg. Das soll fortgesetzt und möglichst noch ausgebaut werden. Kleinkünstler können dort eine Bühne finden, Ausstellungen sind ebenfalls denkbar.

Um den wirtschaftlichen Betrieb sicherzustellen, wollen die "Frankenb(u)erger" auch Seminar- und Konferenzräume einrichten. Auch für Familienfeiern können Räume angemietet werden. Flankiert wird das Ganze durch ein gastronomisches Angebot. Im Sommer ist auch Außenausschank im Innenhof denkbar.

Das Engagement der Bürger sei vorbildlich auch für andere Stadtteile, erklärten die Kulturpolitiker, die dem Verein für die weitere Arbeit viel Glück wünschten. Die Umbauarbeiten sollen spätestens 2012 abgeschlossen sein. Gerald Eimer

 

(Bericht aus den Aachener Nachrichten vom 19. März 2009)

In die alte Burg zieht neues Leben ein
Betreiberkonzept für "Bürger- und Kulturzentrum" im Frankenberger Viertel liegt vor. Kulturausschuss soll Übergabe beschließen.

Aachen.
Jetzt wird's ernst mit der kompletten Erneuerung des Frankenberger Viertels. Im Planungsausschuss stand unter Top 8 die "Satzung für das Sanierungsgebiet Frankenberger Viertel" auf der Tagesordnung, das ist die formale Festlegung des Sanierungsgebietes, und die ist völlig unstrittig.

Dass es zwischen Adalbertsteinweg und Burg Frankenberg nach ausführlichen Beratungen unter anderem in der "Zukunftswerkstatt" endlich großflächig zur Sache geht, macht die rührigen Frankenberger Bürger richtig gut gelaunt. So nimmt beinahe gleichzeitig die Initiative zur Schaffung eines Bürger- und Kulturzentrums in der Burg selbst Fahrt auf und präsentiert am 31. März im Kulturausschuss der Stadt ihr etwa 20-seitiges Konzept für die Umnutzung der alten Gemäuer im Zentrum des Gründerzeitviertels.

Jene schöne und wildromantische Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert (Herrensitz der Vögte von Burtscheid) beherbergt momentan noch das Museum für Stadtgeschichte, das dem neuen Nutzerkonzept weichen und in die "Route Charlemagne" integriert werden wird.

Maßgeblich wurde das Programm zur Umgestaltung vom etwa 70 Köpfe starken Verein "Frankenb(u)erger e.V." ausgearbeitet. Dessen Vorsitzender Ingo Klusemann erklärte, das etwa 1,5 Millionen teure Projekt sei ausgearbeitet, und es könne nach dem Übergabebeschluss im Kulturausschuss los gehen.

Die nötigen Mittel sollen unter anderem aus Düsseldorf kommen (Landesprogramm "Initiative ergreifen - Bürger machen Stadt"), und Sponsoren werden natürlich auch jetzt noch gesucht, wirbt Klusemann für das Projekt. Der Verein werde in Zukunft die Burg, die im städtischen Besitz ist, gegen eine symbolische Miete als Kulturzentrum nutzen. Wenn alles gut geht, peilt der Verein den Beginn der Umbauten für 2010 an. Klusemann rechnet "von einer Umbauzeit von ein bis zwei Jahren".

Jetzt bereits ist die Burg durch die sommerlichen Auftritte des Das-Da-Theaters stadtbekannt, die Freiluft-Inszenierungen von Shakespeare oder in der kommenden Sommerzeit die Komödie "der tollste Tag" (ab 11. Juni) waren und sind meist schnell ausverkauft. Die Schiene soll mit einem Theaterraum im Innenbereich ausgebaut werden.

Dazu kommen "gemeinsam mit Kulturschaffenden" entwickelte und präsentierte Kleinkunstformate, wie es im Konzept heißt, auch Seminare und Tagungen sollen stattfinden. Natürlich macht sich das Burg-Ambiente außerdem richtig gut für Ausstellungen lokaler und regionaler Künstler. Doch nicht zuletzt sollen die Bürger des Viertels, in dem etwa 8000 Menschen leben, hier eine gesellschaftliche Heimstatt bekommen - raus aus den Hinterzimmern der Kneipen und rein in die attraktive Umgebung des Bürgerzentrums in historischem Gemäuer.

Damit die Besucher auch ihren Hunger und Durst stillen können, ist ein Bistro mit Restaurant und Biergarten im Parkbereich vorgesehen. Hierfür soll es bereits als Interessenten den Betreiber eines bekannten Viertelrestaurants geben. Fazit: Die Frankenberger sind im Aufbruch! Wolfgang Schumacher

 

März 2009